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Konstanzer Kunstpreis

Der Konstanzer Kunstpreis wird alle zwei Jahre vergeben - im Wechsel mit dem Förderpreis der Stadt. Er ist mit 8.000,- Euro dotiert und wird von der Stadt Konstanz und dem Kunstverein Konstanz ausgelobt.

Durch die Auszeichnung soll die Reichhaltigkeit und die Bedeutung des Kunstschaffens im Bodenseeraum gestärkt, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen und die Bildende Kunst gefördert werden.


Mitglieder der Jury sind:

  • Anna-Maria Lacher-Rapp (Kunstverein Konstanz)
  • Kirsten Helfrich (Kunsthaus Bregenz)
  • Christoph Bauer (Kunstmuseum Singen)
  • Stefanie Hoch (Kunstmuseum des Kantons Thurgau)
  • Dr. Friedemann Malsch (Kunstmuseum Liechtenstein)
  • Dr. Ute Hübner (Hermann-Hesse-Höri-Museum)
  • Corinne Schatz (Kunsthistorikerin St. Gallen)
  • Michael Günther (Kunstverein Konstanz)
  • Dr. Barbara Stark (Städtische Wessenberg-Galerie)

Kunstpreis 2016

Anfang dieses Jahres war der in Wien und Schwarzach lebende Künstler Karl-Heinz Ströhle von der Jury, die sich aus Vertretern diverser Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz zusammensetzte, zum Kunstpreisträger 2016 gewählt worden.

 

Mit Bestürzung haben der Kunstverein Konstanz und die Stadt Konstanz die Nachricht vernommen, dass der in Wien und Schwarzach lebende Künstler Karl-Heinz Ströhle überraschend am 24. August verstorben ist.

 

Die Stadt und der Kunstverein Konstanz haben beschlossen, die für den 2. Oktober geplante Preisverleihung an Karl-Heinz Ströhle posthum stattfinden zu lassen. Auch der Familie von Karl-Heinz Ströhle und seiner Lebensgefährtin ist es ein großes Anliegen, dass die Ausstellung, die ihm sehr am Herzen lag und an der er in den letzten Wochen intensiv gearbeitet hat, trotzdem stattfindet.

Die Preisverleihung erfolgt am 2. Oktober 2016 um 11 Uhr im Wolkenstein-Saal des Kulturzentrum am Münster.

 

Karl-Heinz Ströhle, geboren 1957 in Bregenz, hatte einen Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 2014 habilitierte er dort im Fach Bildhauerei.

Als Zeichner, Maler, Performance-, Objekt- und Medienkünstler gehörte er zu den interessantesten und wichtigsten künstlerischen Positionen Österreichs. Stark ausgeprägt in seinem Werk sind auch seine Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und seine Beschäftigung mit Kunst-am-Bau-Projekten. So umgab er z.B. in einem seiner Videos Hochhäuser mit punktgeschweißten Stahlbändern, die durch einen Impuls in Schwingung versetzt werden - das Hochhaus wird personifiziert, wird zum Tänzer. Karl-Heinz Ströhle bewegte sich hier im Grenzbereich zwischen Skulptur, Architektur und Performance.

Die Jury würdigt mit der Verleihung des Preises Ströhles vielseitiges und konsequentes Oeuvre und die Ökonomie beim Einsatz seiner künstlerischen Mittel, die mit einer reduzierten Formensprache verbunden wird.


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Kunstpreis 2014

Den Konstanzer Kunstpreis 2014 erhielt die Schweizer Fotografin Simone Kappeler aus Frauenfeld im Kanton Thurgau. Die 
Preisverleihung fand am 20. Juli 2014 um 11 Uhr im Wolkenstein-Saal des Kulturzentrum am Münster statt.

 

Simone Kappeler, Jahrgang 1952, zählt zu den wichtigsten Schweizer Fotokünstlerinnen ihrer Generation. Seit mehr als 30 Jahren untersucht sie mit überwiegend analoger Fotografie atmosphärische Befindlichkeiten von Personen und Landschaften, die sie auf kleineren oder größeren Reisen antrifft. Simone Kappeler arbeitet freischaffend als Fotografin. Bekanntheit erlangte sie durch diverse Buchpublikationen, sowie Ausstellungen in Zürich, Biel, Nürnberg oder New York.

 



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Kunstpreis 2012

Die Preisverleihung fand am Sonntag, 22. September 2012, 11.00 Uhr, im Kulturzentrum am Münster statt.

 


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