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Kunst im öffentlichen Raum

„Kunst (von) draußen! Öffentlicher Raum als Kunstraum"

Kunst im öffentlichen Raum kann und soll anecken, anstoßen, aufregen und Fragen aufwerfen. Sie schafft Raum für einen spielerischen Umgang mit Kunst und gesellschaftlichen Fragestellungen.

 

Öffentlicher Raum als Kunstraum wertet das kulturelle Leben einer Stadt auf und regt zum Nachdenken über die Stadt als gemeinsamen Raum an. Das gilt nicht nur für das passive materielle Setting, der sogenannten Kunst am Bau, sondern insbesondere für die zeitweilige, flüchtige Kunst. Sie ebnet den Weg für eine kreative Erkundung der Stadt und ist lebendiges Experiment, das Teilhabe ermöglicht.

Deshalb fördert das Kulturbüro gemeinschaftsorientierte öffentliche Projekte, die nicht ursprünglich und ausschließlich für einen musealen Kunstraum, klassischen Konzertraum oder Bühne geplant sind. Wir finden Projekte spannend, die nicht vorrangig ergebnis- sondern prozess- und erfahrungsorientiert sind. Durch die Realisierung von zeitgenössischen und innovativen Kunstprojekten im Stadtraum wird der künstlerische Austausch gefördert und werden neue Netzwerke gebildet. Wir schaffen Momente, in denen sich Kulturschaffende mit ihren künstlerischen Visionen und Träumen einer breiten Öffentlichkeit stellen und bieten ihnen eine Plattform in unserer Stadt für die direkte zufällige Begegnung.


Signals under traffic

Graffiti-Mitmach-Aktion an der Marktstätte Unterführung vom 01.-04. Mai 2016

 

Graffitis als moderne Form von Kunstwerken im öffentlichen Raum prägen schon seit einiger Zeit das Konstanzer Stadtbild. Die Schänzlebrücke wird bereits seit längerem von Werken renommierter Graffitikünstler geschmückt und auch die alte Rheinbrücke wurde 2014 von Emin Hasirci zum Konziljubiläum mit einem 30 m langen Graffiti verschönert.

 

Im Rahmen der Graffiti-Mitmach-Aktion haben 7 Künstler aus 6 verschiedenen Ländern (Italien, Frankreich, Zypern, Syrien, der Schweiz und Deutschland) im Zeitraum vom 01. - 04. Mai 2016 die unansehnliche Unterführung von der Marktstätte zum Konzil durch ihre Kunst aus der Spraydose bereichert. Die vom Kulturbüro über den Kulturfonds geförderte Aktion wurde von Emin Hasirci organisiert und wird die Marktstätten-Unterführung bis zu ihrem Umbau optisch aufwerten.

In den Werken der Künstler lassen sich bis dahin verschiedene Stile und Themen wiederfinden und laden auf dem Weg durch die Unterführung zum Verweilen und Betrachten der Graffitis ein.

 

Eine Bildergalerie und weitere Infos zu dem Projekt finden Sie unter: http://www.signalsundertraffic.de/


Rebecca Koellner - "Jil 2016"

Baumbeschriftungen an der Seestraße.

 

Rebecca Koellner wurde in York/England geboren und lebt heute in Konstanz. Die Baumbeschriftungen erfolgten mit Stammschutzfarbe anstelle handelsüblicher Außenfarbe.

 


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