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Vergangene Ausstellungen

Hier finden Sie einen Überblick über die vergangenen Ausstellungen im Gewölbekeller am Münster.


Mina Ilic

»Down the rabbit hole«

Die Nachrichten, die die Künstlerin sammelt und auf der Leinwand verteilt, versteht sie als Montage der realen Welt mit ihren eigenen Weltbildern, metaphorisch als auch wortwörtlich. Ihre Bilder sind von lebhafter Aktivität, detailliert, mit Erinnerungssequenzen, beiläufig kombiniert mit Zeichen, Phrasen, Texten aus dem Stadtbild. Sie formen eine Ikonographie, die durch Stadtlärm und Zorn inspiriert sind, aber nicht brutal oder zerstörerisch wirken. Mina Ilic wird eigens für die Ausstellung im Gewölbekeller einen Zyklus erstellen, dessen Titel die Paradoxien und Absurditäten von Lewis Carolls Alice im Wunderland wachruft.

Mina Ilic wurde 1979 in Nis, Serbien geboren. Sie absolvierte einen Bachelor of Arts in Bildhauerei in Novi Sad und studierte an der École Supérieur des Beaux-Arts in Genf Malerei.
Sie stellte in Serbien, der Schweiz, Deutschland und Frankreich aus. Seit 2011 lebt sie in Konstanz.

 Ausstellung: 19.11.2016 bis 15.01.2017



 Philipp Höning

»Vom Prekariat im Tennis«

 Wir sind von einer artifiziellen Landschaft aus Investorenarchitekturen, Discountbaukultur und durchorganisierten Naherholungsflächen umgeben. Gemeinsam mit der Kunstwissenschaftlerin Anna Emmerling aus Konstanz, die zur Zeit bei Daniele Buetti studiert, entwirft Philipp Höning einen Schauplatz, in dem es nicht nur um künstlerische Überlebensstrategien geht, sondern durch den auch unsere Wahrnehmung von Kunst und Raumästhetik strapaziert wird.

 

Philipp Höning wurde 1986 in Dortmund geboren, von 2006 bis 2013 studierte er an der Kunstakademie Münster bei Michael van Ofen, Stipendien führten ihn nach Japan, Wien und Krakau. Ausstellungen hatte er u.a. bereits in Trondheim, Shanghai und Tokio. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Köln.

 

Ausstellung: 24.09.2016 bis 06.11.2016


Mona Broschár

»Du bist nicht allein«

Mona Broschár setzt in ihrer zunächst gegenständlichen Malerei unbelebte Dinge aus ihrer Umgebung neu in Szene. Zahlreiche Eindrücke aus Stadt und Land werden von der Künstlerin ausgesiebt, neu ausgedacht und auf die Leinwand gebracht.

 

Durch eine drastisch komponierte Mehrdeutigkeit, einer starken Farbigkeit und durch ganz und gar fremde, unvertraute Blickwinkel gerät der Betrachter oder die Betrachterin in wahrhaft magische Geschichten und Gedankenwelten.

 

Mona Broschár wurde 1985 in Bad Säckingen (am Hochrhein) geboren. Nach einem einjährigen Besuch der Jugendkunstschule in Meersburg (Bodenseekreis) studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie am Camberwell College of Arts in London. Seit 2015 wirkt sie neben ihrer künstlerischen Arbeit auch als Assistentin in der Klasse für Grafik und Malerei von Prof. Annette Schröter und Tilo Baumgärtel an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit.

 

Ausstellung vom 22.07. bis 18.09.2016


Veronika Schneider

»Schichtung. Konstanz«

Die Schichtung untersucht Bedingungen eines Ortes anhand gefundener und zugeordneter Gegenstände. Dinge, denen als Identitäts- und Funktionsträger lokale Geschichten und Historie anhaften, werden zum geschlossenen System komplexer Bezüge komponiert und verdichtet. Der Schichtungskorpus zeigt Oberflächen und Anschnitte. Seine Kontur entsteht aus räumlichen Grenzen und formatierten Eigenheiten des Ortes. In ihrem vielfach lesbaren Gefüge bietet die Schichtung, die in Konstanz entsteht, Anknüpfungspunkte für Assoziationen und verbindet den Ort mit der eigenen Anwesenheit.

 

Die Schichtungen bilden seit 2005 eine Reihe temporärer, ortsbezogener Installationen der Künstlerin.

 

Veronika Schneider zog nach dem Abitur 1999 nach Konstanz, absolvierte ein Praktikum am Stadttheater und arbeitete an zwei Produktionen von Hilde Schneider mit. Von 2000-2001 besuchte sie die Jugendkunstschule in Meersburg. Später zog sie zum Studium der Bildhauerei an der Burg Giebichenstein nach Halle (Saale). Sie lebt derzeit in Dresden.

 

Ausstellung vom 28.05. bis 10.07.16


Jeremias Heppeler

»und hier am ende ist mensch nichts weiter als eine erfindung«

Im Zentrum stehende (digitale) Collagen und Acryl-Gemälde werden durch Textfetzen, Projektionen, Aktionen, Maschinen, Performance, Film und Sound angereichert und setzen sich zu einem verschrobenen Konglomerat zusammen, das sich zum einen am historisch aufgeladenen Raum abarbeitet, aber auch den Betrachter/Hörer auf verschiedenen Wegen involviert. Für den elektrifizierten Soundtrack ist sein Vater Christof Heppeler (2_4_1-Experimentalstudio) zuständig.

 

Jeremias Heppeler (geb. 1989) ist Mitglied des Kollektivs »Moskau Vor Dem Brande Von 1812«, mit welchem er die Eröffnungsperformance »alle himmelschreienden sünden (3,4)« bestreiten wird. Er wurde mit dem Samsung Smartfilm Award (für den experimentellen Kurzfilm »Soi«) und dem MotionPicture 2.0 Award des ZKM Karlsruhe (für »Der Beobachter«) ausgezeichnet. Für das Dokumentarfilmprojekt »Die Stadt der vergessenen Kinder« reiste Jeremias Heppeler im Juli 2015 in die Mongolei. Jeremias Heppeler lebt in Konstanz.

 

vom 20.02. bis 01.05.2016


Florian Schwarz

»Close by and far beyond. Portraits from along the way.«

Das serbische Grenzdorf Horgos im September 2015. Ungarn verbarrikadiert die 175 Kilometer lange EU-Außengrenze zu Serbien mit einem Stacheldrahtzaun, um den anhaltenden Flüchtlingsstrom in Richtung Westeuropa zu stoppen. Nur ein einziges »Nadelöhr« verbleibt - die Bahngleise der Zugverbindung zwischen Belgrad und Budapest. Das Tor nach Europa. 23 Schritte breit.

 

Der vielfach ausgezeichnete Fotokünstler Florian Schwarz (geb. 1979), Förderpreisträger der Stadt Konstanz 2013, reiste an die serbisch-ungarische Grenze und fotografierte entlang der Eisenbahngleise. Die Ausstellung ist als Benefiz-Projekt konzipiert - der gesamte Erlös der Fotografien kommt der ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiative »Save me- eine Stadt sagt ja!« zugute. Florian Schwarz lebt in Stahringen.

 

 vom 09.01. bis 14.02.2016


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