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Vergangene Ausstellungen

Hier finden Sie einen Überblick über die vergangenen Ausstellungen im Gewölbekeller am Münster.


Pablo Walser

»Die Abwesenheit der Liebe«

23.02.2018 bis 22.04.2018

Der Film »Die Abwesenheit der Liebe« befasst sich mit Hermeneutik und dem Entwickeln einer eigenen Symbolsprache. Symbole sollen mit neuer Bedeutung belegt werden, um aus ihnen resultierende Selbstverständlichkeiten anders zu fassen. Es geht um diese neuen Mythologien und die Frage, wie und ob diese im Film erarbeiteten Fiktionen ihren Weg in die Wirklichkeit finden können. Im Gewölbekeller ist der Film in eine Wunderkammer integriert, die rund um den
Begriff Liebe angelegt wurde. In der Romanabteilung der Bücherei sind zudem die Comics »Ein Detektivcomic« und »Die Politikerinnen« zu sehen. Der Detektiv befasst sich mit dem Medium Comic und einem ominösen Präzedenzfall. Die Politikerin versucht, die Macht an sich zu bekämpfen.

Pablo Walser lebt und arbeitet in Kreuzlingen und Dresden. Er arbeitet meistens unterwegs, hat aber auch in Dresden ein Atelier. Auf der Internetseite www.pablowalser.de veröffentlicht er seine Filme, Bilder, Comics, Zeitungs- und Bandprojekte sowie dies und das. Der Film »Die Abwesenheit der Liebe« wurde durch die Kulturstiftung des Kantons Thurgau und das Amt für Kultur Appenzell Ausserrhoden gefördert. 2016 erhielt er einen Werkbeitrag der Ausserrhodischen Kulturstiftung. Er studierte bis 2015 als Meisterschüler von Prof. Corinne Wasmuht an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.


CORON-EXCLUSIV AG

»ZEITZEUGEN DER ABENDLÄNDISCHEN GESCHICHTE UND KULTUR«

12.01.2018 bis 04.02.2018

In den großen „abendländischen Museen, wie Österreichische Nationalbibliothek, Bayerische Staatsbibliothek, British Library, Bibliothek National de Paris, Preußischer Kulturbesitz Berlin, etc. etc., liegen alte Bücher und Buchmalereien von unschätzbarem kulturellem und finanziellem Wert. Dies sind Kunstschätze von internationalem Rang, sowie Zeugnisse unserer Geschichte und Kultur. Aber auf Grund des Alters und des damals verfügbaren Materials sind diese Bücher und Einzelblätter, wenn man sie nicht besonders sichert, häufig dem Verfall preisgegeben. Dies gelingt meist nur dadurch, dass man diese Schätze unter Vakuum verschließt. Damit sind diese Stücke aber der Öffentlichkeit entzogen. Deshalb versuchen die Museen ihre wertvollsten und wichtigsten Stücke „faksimilieren" zu lassen, um für Wissenschaftler und die Besucher der Museen ein Exponat als Ausstellungsstück zur Verfügung zu haben. Die Erstellung eines einzigen Faksimiles wäre für die Museen unbezahlbar, da die Herstellungskosten für Faksimiles dieser Qualität sich in Millionenhöhe bewegen. Aus diesem Grund vereinbaren seit mehr als 5 Jahrzehnten die Museen und die Marke CORON EXCLUSIV, eine meist streng limitierte Auflage, um durch den Verkauf an Kunst- und Kulturliebhaber diese kulturelle Aufgabe zu finanzieren.
Die Firma CORON EXCLUSIV AG aus der Konstanzer Nachbarstadt Kreuzlingen stellt über die Dauer der Ausstellung eine in dieser Anzahl noch nie gezeigte Auswahl der wertvollsten und wichtigsten jemals faksimilierten historischen Bücher und Einzelblätter aus.


Jeremias Heppeler

»Im Antlitz der Bytes«

Jeremias Heppeler ist der diesjährige Preisträger des von der Stadt Konstanz verliehenen Förderpreises für junge Kunst in der Sparte Bildende Kunst. Heppeler, der in Konstanz sein Masterstudium im Fach Literatur - Kunst - Medien absolvierte, lässt sich nicht auf konkrete Genres und Techniken festlegen, sondern arbeitet gezielt auf Momente der Überlagerung hin. Bereiche wie Malerei, Text, Film und auch Journalismus versteht er nicht als voneinander getrennt, sondern nutzt sie als Werkzeuge auf dem Weg zu einer eigenen flimmernden Bildsprache. Nichtsdestotrotz hat sich der 1989 geborene Künstler für seine aktuelle Ausstellung »Im Antlitz der Bytes« auf ein vermeintlich konkretes Konzept festgelegt. Der Titel referiert hierbei auf das Monumentalwerk »Antlitz der Zeit« des Fotografie-Pioniers August Sander. Heppelers Ausstellung erscheint dementsprechend als eine verschrobene Auseinandersetzung mit dem Porträt Diskurs: In mal komplexen, mal naiven digitalen Gemälden wirft Heppeler den Blick ins Spiegelkabinett, auf das eigene verzerrte Selbst. Auch das schiere Material und die Örtlichkeit rücken hier ins Zentrum: Der Künstler druckt auf Bauplanen, einem rohen Untergrund, der s erlaubt die Bilder im ganzen Kulturzentrum zu verteilen.


Simon Czapla

»Spieglein Spieglein«

Gewölbekeller

18.08. bis 01.10.17

Veranstalter: Kulturamt Konstanz

Wenn sich der gestiefelte Kater in einen Affen verwandelt, wenn Rapunzel zur Punkprinzessin wird und wenn Rotkäppchen nicht ihre Großmutter trifft, sondern ihren Tätowierer, dann war Simon Czapla am Schaffen. In der neuen Werkgruppe des Malers treffen klassische Märchenbilder auf Rock'n'Roll Pinselstriche und hyperrealistischer Punk auf altmeisterliche Malerei. So entsteht eine neue Interpretation klassischer Märchenmotive, die gleichermaßen faszinieren und irritieren sollen. Ansehen und die altbackenen Erinnerungen an Kindheitsmärchen hinter sich lassen.
Simon Czapla geboren 1983 in Konstanz, 2005-2011 Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 2011 Meisterschüler, 2011 Förderpreis der Stadt Konstanz, www.simonczapla.com

Ferdinand Joesten

»Sehstücke«

Gewölbekeller

23.06. bis 06.08.

Veranstalter: Kulturamt Konstanz

 


Die Blaue Ampel

»Fernbeziehungen«

Die Welt wird ständig vernetzter. Reisen war nie
zuvor so erschwinglich, durch moderne Medien
kann man mit Menschen weltweit kommunizieren,
Millionen suchen ihr Glück in fremden Städten und
Ländern. Scheinbar rückt durch diese Entwicklungen
die Welt näher zusammen. Gleichzeitig
wächst die physische Entfernung zwischen den
Menschen, heute prägen Fernbeziehungen unsere
Gesellschaft. Auch die Berliner Künstlergruppe
Blaue Ampel hat seit einiger Zeit ein Mitglied in
Konstanz, führt jetzt also eine Fernbeziehung.
Deshalb hat sie für ihre Ausstellung in Konstanz
dieses Thema gewählt. Die Arbeiten zeigen, dass
es Fernbeziehungen nicht nur zwischen Menschen
geben kann, die weit auseinander leben, sondern
auch in nächster Nähe.

Künstler:

Ulrike Altekruse, Iren Böhme, Lena Kilkka, Peter Krabbe, Tassilo Ott, Stefan Postius,
Thilo Seibt, Carola Thielecke, Monika von Wegerer

Ausstellung vom 09.04. bis 11.06.2017

Steffen Dietze

»Elemente«

Steffen Dietze befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Wahrnehmung, sein verwendetes Medium ist die Fotografie. Dabei werden auch Übergänge von Realem und Abstraktem ausgelotet. Seine Arbeiten erschließen sich häufig erst auf den zweiten Blick, sie schaffen »Arbeit für die Augen«, wie es der Kunsthistoriker Dr. Uwe Degreif formuliert. Im Gewölbekeller werden Bilder zum Thema »Elemente« gezeigt, also Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Steffen Dietze lebt und arbeitet selbständig in Biberach als Fotograf und Gestalter für Industrie, Gewerbe/Museen sowie Künstler. Er hat diverse Lehraufträge für Fotografie u.a. an der Hochschule Biberach und der Akademie für Gestaltung der HK Ulm. Zudem ist er als freier Künstler tätig, macht Ausstellungen im In- und Ausland und realisiert diverse Buch- und Kalenderprojekte. 2012 erhielt er den Preis des Kulturdezernats der Stadt Biberach.

 

Ausstellung: 17.02.2017 bis 26.03.2017

 


Mina Ilic

»Down the rabbit hole«

Die Nachrichten, die die Künstlerin sammelt und auf der Leinwand verteilt, versteht sie als Montage der realen Welt mit ihren eigenen Weltbildern, metaphorisch als auch wortwörtlich. Ihre Bilder sind von lebhafter Aktivität, detailliert, mit Erinnerungssequenzen, beiläufig kombiniert mit Zeichen, Phrasen, Texten aus dem Stadtbild. Sie formen eine Ikonographie, die durch Stadtlärm und Zorn inspiriert sind, aber nicht brutal oder zerstörerisch wirken. Mina Ilic wird eigens für die Ausstellung im Gewölbekeller einen Zyklus erstellen, dessen Titel die Paradoxien und Absurditäten von Lewis Carolls Alice im Wunderland wachruft.

Mina Ilic wurde 1979 in Nis, Serbien geboren. Sie absolvierte einen Bachelor of Arts in Bildhauerei in Novi Sad und studierte an der École Supérieur des Beaux-Arts in Genf Malerei.
Sie stellte in Serbien, der Schweiz, Deutschland und Frankreich aus. Seit 2011 lebt sie in Konstanz.

 Ausstellung: 19.11.2016 bis 15.01.2017



 Philipp Höning

»Vom Prekariat im Tennis«

 Wir sind von einer artifiziellen Landschaft aus Investorenarchitekturen, Discountbaukultur und durchorganisierten Naherholungsflächen umgeben. Gemeinsam mit der Kunstwissenschaftlerin Anna Emmerling aus Konstanz, die zur Zeit bei Daniele Buetti studiert, entwirft Philipp Höning einen Schauplatz, in dem es nicht nur um künstlerische Überlebensstrategien geht, sondern durch den auch unsere Wahrnehmung von Kunst und Raumästhetik strapaziert wird.

 

Philipp Höning wurde 1986 in Dortmund geboren, von 2006 bis 2013 studierte er an der Kunstakademie Münster bei Michael van Ofen, Stipendien führten ihn nach Japan, Wien und Krakau. Ausstellungen hatte er u.a. bereits in Trondheim, Shanghai und Tokio. Zur Zeit lebt und arbeitet er in Köln.

 

Ausstellung: 24.09.2016 bis 06.11.2016


Mona Broschár

»Du bist nicht allein«

Mona Broschár setzt in ihrer zunächst gegenständlichen Malerei unbelebte Dinge aus ihrer Umgebung neu in Szene. Zahlreiche Eindrücke aus Stadt und Land werden von der Künstlerin ausgesiebt, neu ausgedacht und auf die Leinwand gebracht.

 

Durch eine drastisch komponierte Mehrdeutigkeit, einer starken Farbigkeit und durch ganz und gar fremde, unvertraute Blickwinkel gerät der Betrachter oder die Betrachterin in wahrhaft magische Geschichten und Gedankenwelten.

 

Mona Broschár wurde 1985 in Bad Säckingen (am Hochrhein) geboren. Nach einem einjährigen Besuch der Jugendkunstschule in Meersburg (Bodenseekreis) studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie am Camberwell College of Arts in London. Seit 2015 wirkt sie neben ihrer künstlerischen Arbeit auch als Assistentin in der Klasse für Grafik und Malerei von Prof. Annette Schröter und Tilo Baumgärtel an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig mit.

 

Ausstellung vom 22.07. bis 18.09.2016


Veronika Schneider

»Schichtung. Konstanz«

Die Schichtung untersucht Bedingungen eines Ortes anhand gefundener und zugeordneter Gegenstände. Dinge, denen als Identitäts- und Funktionsträger lokale Geschichten und Historie anhaften, werden zum geschlossenen System komplexer Bezüge komponiert und verdichtet. Der Schichtungskorpus zeigt Oberflächen und Anschnitte. Seine Kontur entsteht aus räumlichen Grenzen und formatierten Eigenheiten des Ortes. In ihrem vielfach lesbaren Gefüge bietet die Schichtung, die in Konstanz entsteht, Anknüpfungspunkte für Assoziationen und verbindet den Ort mit der eigenen Anwesenheit.

 

Die Schichtungen bilden seit 2005 eine Reihe temporärer, ortsbezogener Installationen der Künstlerin.

 

Veronika Schneider zog nach dem Abitur 1999 nach Konstanz, absolvierte ein Praktikum am Stadttheater und arbeitete an zwei Produktionen von Hilde Schneider mit. Von 2000-2001 besuchte sie die Jugendkunstschule in Meersburg. Später zog sie zum Studium der Bildhauerei an der Burg Giebichenstein nach Halle (Saale). Sie lebt derzeit in Dresden.

 

Ausstellung vom 28.05. bis 10.07.16


Jeremias Heppeler

»und hier am ende ist mensch nichts weiter als eine erfindung«

Im Zentrum stehende (digitale) Collagen und Acryl-Gemälde werden durch Textfetzen, Projektionen, Aktionen, Maschinen, Performance, Film und Sound angereichert und setzen sich zu einem verschrobenen Konglomerat zusammen, das sich zum einen am historisch aufgeladenen Raum abarbeitet, aber auch den Betrachter/Hörer auf verschiedenen Wegen involviert. Für den elektrifizierten Soundtrack ist sein Vater Christof Heppeler (2_4_1-Experimentalstudio) zuständig.

 

Jeremias Heppeler (geb. 1989) ist Mitglied des Kollektivs »Moskau Vor Dem Brande Von 1812«, mit welchem er die Eröffnungsperformance »alle himmelschreienden sünden (3,4)« bestreiten wird. Er wurde mit dem Samsung Smartfilm Award (für den experimentellen Kurzfilm »Soi«) und dem MotionPicture 2.0 Award des ZKM Karlsruhe (für »Der Beobachter«) ausgezeichnet. Für das Dokumentarfilmprojekt »Die Stadt der vergessenen Kinder« reiste Jeremias Heppeler im Juli 2015 in die Mongolei. Jeremias Heppeler lebt in Konstanz.

 

vom 20.02. bis 01.05.2016


Florian Schwarz

»Close by and far beyond. Portraits from along the way.«

Das serbische Grenzdorf Horgos im September 2015. Ungarn verbarrikadiert die 175 Kilometer lange EU-Außengrenze zu Serbien mit einem Stacheldrahtzaun, um den anhaltenden Flüchtlingsstrom in Richtung Westeuropa zu stoppen. Nur ein einziges »Nadelöhr« verbleibt - die Bahngleise der Zugverbindung zwischen Belgrad und Budapest. Das Tor nach Europa. 23 Schritte breit.

 

Der vielfach ausgezeichnete Fotokünstler Florian Schwarz (geb. 1979), Förderpreisträger der Stadt Konstanz 2013, reiste an die serbisch-ungarische Grenze und fotografierte entlang der Eisenbahngleise. Die Ausstellung ist als Benefiz-Projekt konzipiert - der gesamte Erlös der Fotografien kommt der ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiative »Save me- eine Stadt sagt ja!« zugute. Florian Schwarz lebt in Stahringen.

 

 vom 09.01. bis 14.02.2016


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