Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Seitenfunktionen
Volltextsuche




Standort:


Inhaltsbereich

Sammlungen

Plakat des Bodensee- Naturmuseums
Bodensee- Naturmuseum

Die gesamte Ausstellung ist zum Anfassen und Mitmachen konzipiert.

Versteinerung
Versteinerung

Das Hippotherium, ein dreizehiges Urpferd, bevölkerte vor 11 Millionen Jahren den heutigen Bodenseeraum.




Das Bodensee-Naturmuseum zeigt die Entstehungsgeschichte des Bodensees, die gewässerkundliche Ausstellung über den See und seine Umwelt sowie die Tier- und Pflanzenwelt in den Lebensräumen des Sees und der Bodenseelandschaft. Im Außengelände befindet sich die geologische Erlebnisausstellung "steine im fluss".

Im Eiszeitalter kam der Moschusochse auch am Bodensee vor. Heute lebt das imposante Tier in den arktischen Regionen.

Ein Eiszeitjäger, der vor 13 000 jahren die Tundrenlandschaft am Bodensee durchstreifte, ritzte das Portrait der Moschusochsen in Rengeweih.

Eisfuchs.

Schnee-Eule.

Buchenwald
Buchenwald

Im Bodensee-Naturmuseum sind alle Tiere zu Greifen nahe.


Das Leiner-Herbar

Blütenpflanze aus dem Leiner-Herbarium
Blütenpflanze

Der Konstanzer Apotheker und Stadtrat Ludwig Leiner (1830 – 1901), der Gründer des Rosgartenmuseums, hat der Stadt auch sein wertvolles Herbarium hinterlassen. Die ca. 20.000 Belege umfassende Pflanzensammlung enthält vor allem Farn- und Blütenpflanzen aus Süddeutschland, speziell aus dem Bodenseeraum, sowie der Alpen.


Von ca. 1820 bis 1950 haben fünf Generationen der Apothekerfamilie Leiner zu dieser einzigartigen Sammlung beigetragen. Schon Leiners Vater hatte die Pflanzen der Konstanzer Umgebung gesammelt. Er war es auch, der 1841 Teile des Herbariums des berühmten württembergischen Botanikers Josef Alois Frölich (1766 – 1841) erworben hatte. Mit dieser Sammlung gelangten Pflanzenbelege der bedeutendsten zeitgenössischen Botaniker nach Konstanz. Durch Schenkungen kamen in neuerer Zeit weitere wertvolle Sammlungen hinzu, so beispielsweise 1995 die Sammlung Speidel. Sie enthielt zahlreiche noch aus dem 18. Jahrhundert stammende, eindrucksvoll schöne Belege aus der berühmten Wetterauischen Flora des Hanauer Arztes und Botanikers Gottfried Gärtner.


In den Jahren 2001 bis 2004 konnte diese umfangreiche Pflanzensammlung unter maßgeblicher finanzieller Beteiligung der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg umfassend restauriert und vollständig katalogisiert werden. Der Katalog ist im Internet einsehbar. Diese Arbeiten hätten ohne den engagierten Einsatz der Botaniker aus der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland e.V. nicht durchgeführt werden können. Insgesamt waren 73 Mitarbeiter an dem Projekt beteiligt.


Publikation zum Leiner-Herbarium, die auch über das Bodensee-Naturmuseum bezogen werden kann:

Restaurierung und Katalogisierung des Herbariums Leiner in Konstanz. Berichte der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland. Beiheft 1, 278 Seiten. Karlsruhe 2004.

 


Ende Inhaltsbereich