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Asyl und Aufenthaltsgestattung

Einem Ausländer, der im Bundesgebiet um Asyl nachsucht, wird zur Durchführung des Asylverfahrens eine Aufenthaltsgestattung erteilt. Er hat keinen Anspruch darauf sich in einem bestimmten Bundesland oder an einem bestimmten Ort aufzuhalten. Die Aufenthaltsgestattung ist räumlich auf den Bezirk der Ausländerbehörde beschränkt, in den der Betroffene zur Durchführung des Asylverfahrens zugeteilt wird.


Bitte beachten Sie, dass das Verlassen des zugewiesenen Aufenthaltsbereiches nur bei vorliegen dringender Gründe zulässig ist und zuvor durch die zuständige Ausländerbehörde genehmigt worden sein muss. Ein entsprechender Antrag kann formlos unter Beifügung entsprechender Nachweise bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden. Ein erstmaliger Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu € 2.500 belegt werden. Wird der Aufenthaltsbereich wiederholt ohne vorherige Genehmigung verlassen, liegt eine Straftat vor, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe bestraft wird.

 

Die Aufenthaltsgestattung erlischt kraft Gesetzes u.a., wenn die Entscheidung des Bundesamtes unanfechtbar geworden ist.

 


  • Informationen zu Asyl finden auf den Seiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
  • Informationen zu Voraussetzungen und Umfang der Leistungen während Ihres Asylverfahrens erhalten sie nachfolgend.

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