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Städtische Museen trauern um Michael Bringmann

Die Städtischen Museen Konstanz haben einen langjährigen Unterstützer ihrer Arbeit und zugleich guten Freund verloren.

Die Städtischen Museen Konstanz haben einen langjährigen Unterstützer ihrer Arbeit und zugleich guten Freund verloren. Am 10. März verstarb Universitätsprofessor Dr. Michael Bringmann, der von 1978 bis 2005 als Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Mainz tätig war. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten die Kunstkritik im 19. Jahrhundert, Niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts, Italienische Barockplastik, Geschichte der Handzeichnung und Reproduktionsgraphik. Michael Bringmanns berufliche Interessen verbanden sich über vier Jahrzehnte mit den Sammlungen des Rosgartenmuseums und der Wessenberg-Galerie, für die er sich immer wieder  engagierte. Zusammen mit Sigrid von Blankenhagen erarbeitete er die 1974 erschienene, erste Monographie zur Malerfamilie Mosbrugger. Zum Thema seiner Habilitationsschrift wählte er den aus Konstanz stammenden Friedrich Pecht. Intensiv erforschte er die Handzeichnungen der zur Wessenberg-Galerie zählenden Brandes-Sammlung und legte dazu im Jahr 2000 einen beeindruckenden Bestandskatalog vor. 2010 erschien sein Aufsatz über die Kupferstichsammlung von Ignaz Heinrich von Wessenberg. Für 2016 ist hierzu eine Ausstellung mit Bestandskatalog geplant - dieses Projekt wird nun ohne seine kenntnisreiche Unterstützung realisiert werden müssen. Die Städtischen Museen Konstanz werden Michael Bringmann in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.



Zuletzt aktualisiert am: 19.03.2014

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