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Veranstaltungshaus: Der Planungsbeirat klärt wichtige Punkte

Am 30.01.2015 kam der Planungsbeirat zu einer Sitzung im Veranstaltungshaus zusammen. U. a. wurden Architekturfragen, aber auch die Kostenentwicklung und das geplante Management diskutiert.


Wirtschaftsförderer Friedhelm Schaal betonte den anspruchsvollen Planungsprozess des Vorhabens, der sich jedoch mit einem hervorragenden Team gut und zeitnah entwickle.


Beste Qualität

Dies bestätigte auch der Architekt Martin Krehl vom beauftragten Architekturbüro Büro Krehl.Girke Architekten. Er ging auf den viel diskutierten Punkt ein, wo das Gebäude seinen Eingang, sein Foyer, haben solle. Dabei setzte sich die Meinung im Planungsbeirat durch, das Foyer an der Reichenaustraße zu konzipieren und den Saal an der Rheinseite. Daraus ergebe sich auch eine starke Blickbeziehung zum See und Rhein. Der beauftragte Marketing-Berater mit Schwerpunkt Congress-Management, Michel Maugé betonte, dass der Saal dadurch auch eine höhere Wertigkeit erhalte: „Das Haus muss 1. Qualität bieten, damit es erfolgreich ist und die Besucher wiederkommen."

 

Leise LKW-Anlieferung

Auch technische Fragen sprechen für diese Lösung. Allein die Notausgänge zu planen, werde dadurch wesentlich erleichtert.
Gedanken machte sich der Rat noch einmal ausführlich zum Thema Lärmreduzierung: Einig ist der Planungsbeirat, dass die Lärmreduzierung, insbesondere der anliefernden LKWs (Catering, Bühnentechnik etc.) so gering wie möglich erfolgen muss. Auch wenn eher eine Tagesnutzung als Nachtnutzung für das Haus in Frage käme, so Maugé, möchte man Lärmbelastungen vermeiden. Mit der Lösung, das Foyer an die Reichenaustraße zu legen, könne man auch dies gut lösen.

 

Extrakosten kompensieren

Mit der Einbindung einiger nun unverzichtbarer Fachleute und diversen zusätzlichen Gutachten, entstehen höhere Ausgaben, die zu Beginn der Kostenkalkulation noch nicht absehbar waren. Kompensieren lassen sie sich bei Ausstattung und Mobiliar, zum Beispiel durch Leasing-Verträge bei der Anschaffung von kostspieligen, hochwertigen Beamern. Sie sind für ein Tagungshaus unerlässlich.

 

Erste Anfragen liegen vor

Michel Maugé rechnet mit einer „schwarzen Null" im Jahr 2018 bei einer Auslastung des Hauses von 60 Prozent. Erste Buchungsanfragen liegen bereits vor.
Erörtert wurde auch der Zeitplan zur Fertigstellung des Veranstaltungshauses. Geplant ist der Probebetrieb im Sommer 2016 und den Start im September desselben Jahres. „Auch wenn der Zeitplan straff gesetzt ist", so OB Burchardt, „bleiben wir bei diesem Zeitplan. Wichtig ist es, im Gemeinderat die Risiken klar zu benennen!"


Das Marketing nimmt Gestalt an

Maugé betonte, es sei notwendig, baldmöglichst ein PR- und Marketingkonzept für das Gebäude zu entwickeln. Des Weiteren stehen organisatorische Vorarbeiten an, die zügig angeschoben werden sollen. Dazu gehören der Aufbau einer innerbetrieblichen Organisation sowie Miet- und Dienstleistungsverträge zu entwickeln. Vorab muss die Geschäftsform geklärt werden.
Um einen ansprechenden Namen für das Veranstaltungsgebäude zu finden, plant die Stadtverwaltung einen Wettbewerb auszurufen. Die Bürgerinnen und Bürger werden eingeladen, Vorschläge zu unterbreiten. Auch dies soll in den kommenden Wochen erfolgen.



Zuletzt aktualisiert am: 03.02.2015

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