Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Seitenfunktionen
Volltextsuche





Standort:


Inhaltsbereich

Bürgerempfang in neuem Ambiente

Neben einem Rückblick auf 2016 und einem Ausblick auf das neue Jahr standen die Würdigung der ehrenamtlich Tätigen und der Dialog im Mittelpunkt des Bürgerempfangs von OB Uli Burchardt am 8. Januar 2017 bim neuen Veranstaltungshaus am Seerhein. „Wir wollen in allen Bereichen eine nachhaltige Entwicklung und wollen und werden Konstanz klug weiterentwickeln", gab der Oberbürgermeister nach einem informativen und unterhaltsamen Nachmittag den 800 Gästen als Botschaft mit auf den Nachhauseweg.



Mit einer Fotoschau ließ OB Burchardt das abgelaufene Jahr Revue passieren. Zugleich gab der Oberbürgermeister die Richtung vor, wohin die Reise für Konstanz 2017 gehen soll. „Die Stadt entwickelt sich stückweise weiter in Richtung Westen und Wollmatingen", sagte OB Burchardt. Die seit 2012 verfolgte Marschroute, stärker in die Außenentwicklung zu gehen, werde weiter verfolgt. Von einem Meilenstein der jüngeren Stadtgeschichte konnten sich die BürgerInnen vor Ort im neuen Veranstaltungshaus überzeugen. Am Applaus der Bürgerinnen und Bürger war leicht abzulesen, dass das Bodenseeforum bei den KonstanzerInnen gut ankommt.


OB Uli Burchardt begrüßte rund 800 Gäste beim Bürgerempfang 2017 im Bodenseeforum Konstanz.

Wie sich das Gesicht der Stadt in den vergangenen Jahren modernisiert hat, ist wenige hundert Meter entfernt in Petershausen sichtbar. Am Bahnhof wird derzeit die Z-Brücke über die Bahngleise als Verbindung für Radfahrer und Fußgänger gebaut. „An dieser Stelle sieht man am besten, wie stark sich Konstanz in den letzten fünf Jahren verändert hat", sagte der Oberbürgermeister. Sichtbar wird die Veränderung beispielsweise in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem modernen Bau der landesweit größten Gemeinschaftsschule samt Dreifeld-Sporthalle. Weiteres Beispiel für den Entwicklungsschub sind die 80 überwiegend geförderten Mietwohnungen mit einem Energiekonzept aus Blockheizkraftwerk und Photovoltaik, welche die WOBAK auf dem Zähringer Hof mit einer Gesamtwohnfläche von 6.200 Quadratmetern für rund 17 Millionen Euro baut. Daran wird deutlich: Das Thema Wohnen bleibt auch 2017 eines der Arbeitsschwerpunkte von Rat und Verwaltung. „Der Wohnungsbau ist eine soziale Frage sowie eine Frage der Generationengerechtigkeit und damit der Zukunftsfähigkeit der Stadt Konstanz", bekräftigte der Oberbürgermeister.

 

Entwicklung eines neuen Stadtteils

Ein Hauptaugenmerk bei der Schaffung von neuem Wohnraum liegt auf der Entwicklung des Gebiets Nördlich Hafner am Rande von Wollmatingen. „Hier haben wir die Chance, eine neues Stadtviertel für bis zu 5.000 Menschen zu entwickeln", so OB Burchardt. Dabei werden die BürgerInnen im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) von Anfang an in den Prozess eingebunden. Neben der Wohnungsbauoffensive durch das Handlungsprogramm Wohnen benannte OB Burchardt Wirtschaft und Verkehr als wichtigste Konstanzer Themen, die 2016 weiter vorangetrieben worden sind und auch 2017 im Fokus stehen. Zur Stärkung des Standortes hat der Oberbürgermeister das Handlungsprogramm Wirtschaft initiiert, das vom Rat verabschiedet wurde.

 

Neues Verkehrskonzept wird ab 2017 umgesetzt

Für Entlastung des Verkehrs in der Innenstadt soll das C-Konzept sorgen. „Wir haben seit 2012 viel bewegt und die politische Arbeit ist weitgehend abgeschlossen", sagte OB Burchardt. 2017 geht es an die Umsetzung. Im ersten Abschnitt wird ab Frühjahr der Rheinsteig ausgebaut. In weiteren Bauabschnitten folgt die neue Verkehrsführung im Altstadtring, so dass der Durchgangsverkehr insgesamt zurückgehen soll. „Der Innenstadtverkehr ist heute durch verschiedene Maßnahmen erheblich leistungsfähiger als noch vor vier Jahren", resümierte der Oberbürgermeister. Gleichzeitig habe jedoch der Verkehr stark zugenommen: „Jede attraktive Stadt der Welt hat ein Verkehrsproblem - wir auch. Doch wir arbeiten mit Nachdruck an den besten Lösungen". Für die Osterzeit kündigte er einen Verkehrsaktionstag an.

 

Konstanz sagt Danke

Doch nicht nur die Stadt verändert ihr Gesicht, sondern auch die Stadtgesellschaft. Größte Aufgabe hier ist und bleibt die Integration geflüchteter Menschen. Unter dem Programmpunkt „Konstanz sagt Danke!" würdigte die Stadt beim Bürgerempfang Bürgerinnen und Bürger, die sich 2016 in besonderem Maße in und für die Stadtgesellschaft in den Bereichen Integration, Soziales, Bürgerschaftliches Engagement, Flüchtlingsarbeit oder Sport engagiert haben. Neben Moderator Tobias Bücklein bewies vor allem Ulrich Schaible Humor und Schlagfertigkeit. Als Energievisionär hat Ulrich Schaible (BUND) die gleichnamige Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen.

Das Engagement und die Geehrten stellte Bücklein in Kurzfilmen vor. Von der Tatenbörse wurde Manfred Winter geehrt. Er war von Anfang an dabei, als 2002 die Tatenbörse ihr Pforten öffnete. In regelmäßigen Sprechstunden und seit 2014 auch online, vermittelt die Tatenbörse BürgerInnen die sich gerne freiwillig engagieren möchten in Institutionen und Einrichtungen, die Bedarf haben. Günther Regele vom TV Konstanz wurde für seinen beispielhaften Einsatz als Hauptorganisator des Konstanzer "Altstadtlauf" ausgezeichnet. Horst Schließer hat 2016 die Fahrradwerkstatt unter dem Dach von "save me" gegründet und schon über 500 Fahrräder von und für Flüchtlingen gerichtet und vermittelt. Reichlich Applaus bekamen auch Till Hastreiter, Andreas Bechtold und Nicole Dillschnitter von der Initiative Konstanz integriert e.V.. Die Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, 83 Geflüchteten privaten Wohnraum zu vermitteln und wurde jüngst mit dem Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet. Bis dato konnten 77 Zimmer angeboten werden.

Bildergalerie der Geehrten

(zum Öffnen der Galerie bitte ein Bild anklicken)

„Nummer eins am See"

„Wir sind die Nummer eins am See und so soll es auch bleiben" - mit diesen Worten stellte sich Eric Thiel, Geschäftsführer der neu gegründeten Marketing Tourismus Konstanz GmbH, sich selbst und die künftigen Ziele vor. Soviel Enthusiasmus wollten schließlich auch die Tanzgruppe des TSV Dettingen-Wallhausen sowie Nico Birkenmayer und Nicolai Lorke, Vize-Europameister im Rope Skipping (eine Art akrobatisches Seiltanzen), im Showteil nicht nachstehen und begeisterten das Publikum.

 

Infos aus erster Hand

Informationen aus erster Hand gab es zum Abschluss an den einzelnen Thementischen. Viele BürgerInnen nutzten die Gelegenheit, um sich im Gespräch mit dem Oberbürgermeister, den Bürgermeistern, AmtsleiterInnen und städtischen Angestellten über anstehende Projekte zu informieren.

 



Zuletzt aktualisiert am: 09.01.2017

Ende Inhaltsbereich