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32 Millionen Euro fließen in Stadtplanung

Der Haushaltscheck, Teil I: Die wichtigsten Baumaßnahmen 2017/2018


Schwerpunkt bei den Hochbaumaßnahmen bilden die Kindertageseinrichtungen. Die Kindertagesstätte im Kinderkulturzentrum (KiKuZ) wird für rund 3,4 Millionen Euro generalsaniert. In die Außenanlage werden 300.000 Euro investiert. Der Kindergarten St. Martin wird für rund 1,9 Millionen Euro erweitert und saniert. Er soll als Ganztageseinrichtung ausgebaut werden. Geplant sind zwei Gruppen für U3-jährige sowie vier Gruppen für bis 6-jährige Kinder. In den Kindergarten Petrus/Kuhmoos investiert die Stadt eine Million Euro.
Weitere wichtige Maßnahmen: Das Feuerwehrgebäude in der Steinstraße wird für rund 1,6 Millionen Euro aufgestockt. Für die Gemeinschaftsschule werden 2017 Abschlusszahlungen von einer Million Euro fällig.

 

Zahlreiche Tiefbaumaßnahmen

Auch im Bereich Tiefbau können 2017/2018 mehrere größere Maßnahmen umgesetzt werden. Am Hauptbahnhof sowie an den Bahnhöfen in Wollmatingen und in Petershausen werden die Bahnsteige für 1,8 Millionen Euro erhöht. Die Gustav-Schwab-Straße wird für 1,6 Millionen Euro umgestaltet. Der Rheinsteg wird für 1,5 Millionen Euro im Rahmen des Verkehrskonzepts für den Altstadtring (C-Konzept) saniert und umgebaut. Es ist der erste Bauabschnitt für die Umsetzung des so genannten „C-Konzepts". Hauptbestandteil ist ein verkehrsfreier Bahnhofsplatz. Die Durchfahrt ist dann lediglich noch für Bus, Taxi, Anwohner, Anlieferung sowie Radfahrer erlaubt. Dies ermöglicht einen deutlichen Rückgang des Durchgangverkehrs. Der Verkehr soll besser fließen und die Verkehrsbelastung in den restlichen Straßen des Altstadtringes sinken.

Voraussichtlich im Sommer fertiggestellt wird die Z-Brücke am Bahnhof Petershausen. Die Fußgänger- und Radbrücke kostet 1,45 Millionen Euro. Die Bahnüberquerung ist künftig vor allem für die SchülerInnen der neuen Gemeinschaftsschule, die im September 2016 ihren Betrieb aufnahm, eine wichtige Verbindung. Für die Sanierung der Unterführung an der Marktstätte sind in den kommenden beiden Jahren 1,4 Millionen Euro veranschlagt.
Am Brückenkopf Nord wird für eine Million Euro ein Busbahnhof (Mobilpunkt) für Fern-, Reise- und Stadtbusse sowie ein P+R-Platz eingerichtet.

 

Viele Vorhaben werden angestoßen

Insgesamt sind für die Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen 10,6 Millionen Euro vorgesehen. In etlichen Bereichen werden 2017/2018 Vorhaben angestoßen, die andere wichtige Projekte in den folgenden Jahren erst möglich werden lassen. Die Verlagerung der Messe vom Döbele auf das Gelände Klein Venedig ist so ein Beispiel. Hier sind für 2018 und 2019 1,1 Millionen Euro aufgeführt. Die Verlagerung ist Voraussetzung, damit 2019 der Baubeginn für die Tiefgarage am Döbele erfolgen kann. Die Stadtverwaltung arbeitet mit Hochdruck daran, dass diese städtebaulich komplexen Projekte Zug um Zug umgesetzt werden können. Die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Nördlich Hafner ist ein weiteres bedeutendes Beispiel: Am nördlichen Rand von Wollmatingen will die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen neuen Stadtteil entwickeln. Bevor die Stadt diese städtebauliche Entwicklungsmaßnahme jedoch als Satzung beschließen kann, muss sie zuerst vorbereitende Untersuchungen durchführen, die vom Gemeinderat im Juli 2016 beschlossen wurden.

 


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Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2017

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