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Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft

Der Konstanzer Aktionsplan Inklusion legt Maßnahmen zur Inklusion in Konstanz fest. Orientiert sind diese am Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.


Titelbild des Aktionsploans Inklusion

Um den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention heute und in Zukunft gerecht zu werden, hat Konstanz den Nationalen Aktionsplan nach seinen Möglichkeiten und Ressourcen angepasst, ohne jedoch die nationale Aufgabe aus den Augen zu verlieren: Inklusion von Menschen mit Behinderung ist eine gesamt-gesellschaftliche Aufgabe. „Der vorliegende Konstanzer Aktionsplan ist ein weiterer Schritt zur gelebten Inklusion. Mit der Beteiligung vieler einzelner Menschen und dem Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt haben wir aus Visionen, Maßnahmen und Ideen einen Leitfaden gestaltet," so begrüßt Oberbürgermeister Uli Burchardt den Leser des Aktionsplanes Inklusion. Das 80 Seiten umfassende Werk wurde vom städtischen Behindertenbeauftragen Stephan Grumbt in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Gremien verfasst. Er versteht sich nicht als abgeschlossenes Dokument, sondern soll über die nächsten Jahre fortgeschrieben werden.

 

Empfehlungen für alle Lebensbereiche

Um ein möglichst breites Spektrum an Lebenssituationen abzudecken, gliedern sich die Bestandsaufnahmen, Hinweise und Ratschläge in verschiedene Handlungsfelder. Da wäre zunächst der öffentliche Raum mit möglichst hoher Barrierefreiheit an privaten wie öffentlichen Gebäuden, im Nahverkehr oder auf Straßen, Wegen und Plätzen. Aufgrund der topografischen Lage, des historischen Stadtkerns und des Altbestandes von öffentlichen Gebäuden ist es oft nicht einfach, in Konstanz vollkommene Barrierefreiheit zu erreichen. Dennoch sollte es Ziel sein, durch geeignete Umbaumaßnahmen eine möglichst umfassende Barrierefreiheit in öffentlichen Einrichtungen herzustellen. Dies ist auch Ziel einer Arbeitsgruppe, die sich aus dem Konstanzer Behindertenbeirat gründete.


Auch das Themenfeld Arbeit und Berufsausbildung wurde eingehend untersucht. Wichtig ist auch die Kommunikation sowie die gesellschaftliche und politische Teilhabe. Hier rückt die barrierefreie Kommunikation auf den städtischen Kanälen und Medien in den Fokus. Ein großes Stichwort hierbei: die leichte Sprache. Maßnahmen für Kultur, Sport und Freizeit ergänzen das Programm. In Sachen Bildung werden die Konstanzer Schulen, aber auch die Erwachsenenbildung beleuchtet. Beim Themenfeld Bauen ist besonders das Projekt Zukunftsstadt wichtig, in dem Inklusion schon heute für morgen mitgedacht wird. Aber auch das Angebot einer Wohnberatung wird thematisiert.

 

Aktuell finden schon erste Treffen zur Abstimmung und Umsetzung von Maßnahmen aus dem Aktionsplan statt. Der ausführliche Aktionsplan steht auf hier zum Download zur Verfügung:


Das FORUM Inklusion

Das Konstanzer FORUM Inklusion versteht sich als Plattform für Menschen mit Behinderung und widmet sich 2017 in seinen Treffen den Schwerpunkten aus dem Aktionsplan. Das erste Treffen wird im März stattfinden, auf der Agenda die Themen Alltag und Kommunikation. Im Juli befasst man sich mit Freizeit und Kultur, zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September mit Wirtschaft und Arbeit und im November mit den Themen Wohnen und Mobilität.

Interessierte sind im FORUM herzlich willkommen, um mit zu diskutieren, sich zu informieren und Anregungen zu platzieren. Die Treffen finden am 13.03., 19.06., 18.09. und 27.11.2017 jeweils um 19 Uhr im Treffpunkt Petershausen (Georg-Elser-Platz 1) statt.


Mehr Informationen zum Thema:



Zuletzt aktualisiert am: 06.02.2017

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