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Chancengleichheit als Leitprinzip

Das Konstanzer Rathaus engagiert sich seit 30 Jahren in der Gleichstellungspolitik. Trotz mehrerer Reformen im Laufe der drei Jahrzehnte sind die Aufgaben der Chancengleichheitsstelle grundlegend dieselben geblieben. Ein blick auf den Tätigkeitsbericht 2016


Im März 1987 - sprich vor knapp 30 Jahren - hat die Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz ihre Arbeit aufgenommen. Geleitet wird die Stabsstelle des Oberbürgermeisters vom ersten Tag an von Christa Albrecht. Nach ersten Jahren Aufbauarbeit hat sie das Thema Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Familie, Beruf, Gesellschaft und Politik in Konstanz wesentlich geprägt. Konstanz war in Baden-Württemberg die sechste Stadt die damals eine solche Anlaufstelle einrichtete. Trotz mehrerer Reformen im Laufe der drei Jahrzehnte sind die Aufgaben der Chancengleichheitsstelle grundlegend dieselben geblieben. Dazu zählen verwaltungsinterne und externe Aufgaben. Zu Chancengleichheit und Frauenförderung gehört auch die Erstellung eines Chancengleichheitsplanes für den Bereich der Stadt Konstanz, ihren Unternehmen, Eigenbetriebe und die Spitalstiftung.


Veranstaltungen mit verschiedenen Partnern

Die Förderung und Stärkung der gesellschaftlichen Position der Frauen sowie die Vernetzungs- und Projektarbeit gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Chancengleichheitsstelle (CGS) nach außen. So hat die CGS auch 2016 wieder viele Veranstaltungen mit verschiedenen PartnerInnen initiiert, organisiert und durchgeführt. Fest im Terminkalender verankert sind die Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag im März 2016 und der Girls Day (Mädchen-Zukunftstag) und Boys Day (Jungen-Zukunftstag). Zusammen mit dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft zeigte die CGS die Ausstellung „Single Moms" vom 24. März bis 24. April 2016 im BildungsTURM.

Seit 2003 koordiniert und leitet die Chancengleichheitsstelle (CGS) die Projektgruppe „Wohnungsverweisverfahren". Beteiligt daran sind das Bürgeramt (Öffentliche Sicherheit), Polizeirevier Konstanz, Sozial- und Jugendamt, Beratungsstellen, Staatsanwaltschaft, Familiengericht, Weißer Ring e.V., Kinderschutzbund, Frauen- und Kinderschutzhaus.

 

Auch Schulungen und das Interventionsprogramm S.I.G.N.A.L. gehören zu den jährlich wiederkehrenden Aufgaben.

Die in der Akademie des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz durchgeführte Fortbildung richtet sich an die Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege und bereitet sie für den beruflichen Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt vor.

Die CGS engagierte sich auch im Rahmen der Aktion „Who cares?" der Landesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württemberg auf dem Stuttgarter Schloßplatz. Die Aufwertung der Gesundheits- und Pflegeberufe stand dabei im Mittelpunkt.


Im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Frauenbeauftragten und Gleichstellungsstellen in Baden-Württemberg entwickelte die CGS zusammen mit der Kollegin des Bodenseekreises und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung eine Kampagne gegen sexuelle Nötigung und Vergewaltigung. Bundesweit kam es zu einer Diskussion über die Kampagne „Stop Rape!", die sich an junge Männer richtete.


Gastgeberin des Städtetags-Auschusses

Für Alleinerziehende und Wiedereinsteigende sollte die Veranstaltung „Mein Weg zurück in den Beruf" berufliche Perspektiven aufzeigen. Aber auch Veranstaltungen Empfänge im Rathaus standen 2016 auf der Tagesordnung: Dazu zählten Treffen mit Frauengruppen, Zoffinger Schülerinnen und der Empfang des Frauenvereins der südkoreanischen Provinz Kyengsangnam-do mit Stadträtinnen und Mitgliedern der Konstanzer Frauengruppen. Außerdem war die CGS Gastgeberin der Sitzung des Frauen- und Gleichstellungsausschusses des Deutschen Städtetages in Konstanz.


Gut vernetzt im Vierländereck

Eine besondere grenzüberschreitende Herausforderung ist die Vernetzung innerhalb des neuen Interreg-Projekts „Vier-Länder-Netzwerk" zur Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau im Vierländereck. Hier stoßen in unterschiedlichen Traditionen gewachsene institutionelle Strukturen der Frauen- und Gleichstellungsarbeit aufeinander. Ziel ist es, die Wirkungsweise, die Analyse der Behinderungen und die Erarbeitung länderübergeifender Strategien heraus zu arbeiten, den Wandel und die Zukunft in der Gleichstellungsarbeit zu analysieren.



Zuletzt aktualisiert am: 08.03.2017

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