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Nachhaltige Strategie für den Wirtschaftsstandort

Startschuss für das Handlungsprogramm Wirtschaft findet großes Interesse



© Hanser

Welche Anforderungen hat die Konstanzer Wirtschaft an eine Strategie für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts? 65 Teilnehmer nahmen am 28. März 2017 die Einladung der Stadt, beim Startworkshop zum Handlungsprogramm Wirtschaft ihre Vorstellungen und Interessen einzubringen. Der Gemeinderat hatte Ende Januar 2017 einstimmig beschlossen, ein Handlungsprogramm Wirtschaft auf den Weg zu bringen.

Moderiert von dem Konstanzer Büro Translake startete die Stadt mit dem Workshop einen partizipativen Beteiligungsprozess, in dem bis Ende 2018 die Wirtschaftsstrategie für die Stadt Konstanz entwickelt wird. In Arbeitsgruppen wurden Handlungsfelder beleuchtet, Defizite und Nutzungskonflikte benannt sowie Vorschläge und Ideen der Teilnehmer aufgenommen. Die behandelten Themen umfassten ein breites Spektrum: „Infrastruktur" „Digitalisierung", die „Vernetzung von Unternehmensgründung, Wirtschaft und Wissenschaft", der Bereich „familiengerechtes Leben und Arbeiten", das Thema „Ausbildung, Qualifizierung und Integration" sowie das Arbeitsfeld „Flächenpolitik und Geostrategie". Zu einzelnen Themen sind eigene Arbeitsgruppen geplant. Der Workshop bildete die Grundlage, auf der die Stadt in den nächsten zwei Jahre arbeiten wird, um den Standort zukunftsfähig aufzustellen.

Friedhelm Schaal, der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, erklärte: „Die wirtschaftspolitische Strategie für unserer Stadt kann aufgrund der geografischen Lage nur in eine Richtung erfolgen: Intelligentes & ressourcenschonendes Wachstum. Wir müssen aus der Not eine Tugend machen und die Strategie zu einem Konstanzer Markenzeichen der Nachhaltigkeit ausbauen."

 

Unternehmen sind auf Fachkräfte aus Stadt und Region angewiesen

Nachhaltigkeit bedeute für den Wirtschaftsstandort, die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft so zu setzen, dass die Unternehmen konkurrenzfähig bleiben und damit die Stabilität des Standortes gesichert ist. Dabei gewinnt vor allem das Thema des Fachkräftemangels zunehmende Aktualität. Unternehmen sind auf Fachkräfte angewiesen, also auf die Menschen in der Stadt und aus der Region. Das Zusammenspiel von Ausbildung, Qualifizierung und Wissenstransfer aus der Forschung in die Wirtschaft werde die innovativen Arbeitsplätze in Konstanz langfristig sichern. 

Auch das Thema Ökologie spielt für Konstanz als nachhaltigen Wirtschaftsstandort selbstverständlich eine herausragende Rolle. „Unsere ökologische Umwelt ist ein wesentlicher Grund für die hohe Lebensqualität und damit die Lebenszufriedenheit der Menschen in Konstanz und in der gesamten Region Bodensee. Diese wertvolle Ressource müssen wir rücksichtsvoll behandeln, indem wir die bestehende und neue Flächeninanspruchnahmen effizient gestalten und durch den Einsatz neuer Technologien (smart & intelligent) schonend nutzen", so Friedhelm Schaal.

Aus dem Workshop heraus haben sich Arbeitsgruppen zu den Themen „Fläche", „Digitalisierung" sowie „Gründung und Vernetzung" gebildet. Ausgehend von allgemeinen Oberzielen befassen sie sich mit konkreteren Inhalten der Strategie für den Wirtschaftsstandort Konstanz. Eine weitere Arbeitsgruppe hat bereits vor dem Workshop ihre Arbeit aufgenommen. Unter dem Leitbegriff „Arbeiten in Deutschland" befasst sie sich vorrangig mit der Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt.



Zuletzt aktualisiert am: 06.04.2017

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