Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Seitenfunktionen
Volltextsuche







Inhaltsbereich

Generalsanierung der Geschwister-Scholl-Schule

Am 20. Juni 2017 ab 16 Uhr ist die Geschwister-Scholl-Schule das große Thema der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Schulen, Bildung, Wissenschaft und Sport und des Technischen und Umweltausschusses.


Die Verwaltung hat einen „Generalsanierungsfahrplan" für die Geschwister-Scholl-Schule erstellt und präsentiert diesen im Rahmen der gemeinsamen Sitzung am 20. Juni den Ausschussmitgliedern sowie der interessierten Öffentlichkeit. Start ist um 16 Uhr in Sitzungssaal im 6. Stock des Verwaltungsgebäudes Laube. Es geht dabei um den erforderlichen Sanierungsbedarf der Schule und die dafür anfallenden Finanzen.

 

Die Geschwister-Scholl-Schule wurde 1976 als kooperative Gesamtschule Wollmatingen gegründet. Dem Bau der Schule ging ein Architektenwettbewerb voraus, eine „Schule im Wald" sollte entstehen, die sich möglichst schonend ins Gelände einfügte. Im Laufe der Jahre gab es fortlaufend bauunterhaltende Maßnahmen und Gebäudesanierungen. Eine der großen Maßnahmen fand 2010 mit der Erneuerung der Glasfassade statt, die Kosten zu 75 Prozent gefördert durch das Konjunkturprogramm.

 

Bereits 2010 ließ die Stadt eine Kostenschätzung für die abzusehende Generalsanierung erstellen. Diese kam damals auf Kosten in Höhe von 17,5 Millionen Euro. Das Hochbauamt der Stadt hat diese Schätzung im vergangenen Jahr aktualisiert und geht derzeit bei einer Sanierung von 24 Millionen für die Schule und weiteren 4 Millionen für die Halle aus. In der Sitzung am 20. Juni werden auch die Kosten für die Umgestaltung und Sanierung der Außenflächen abschließend vorliegen.

 

Für die weitere Verfolgung der Generalsanierung muss ein Planer-Team zusammengestellt werden, das die Kostenschätzung nochmals prüft und die Berechnung aktualisiert. Hierfür ist ein europaweites Vergabeverfahren notwendig, das im Herbst 2017 angestoßen werden soll.

 

Im Sommer 2018 soll mit der Umsetzung erster Maßnahmen begonnen werden. Hierfür wurde eine Liste dringlicher Erstmaßnahmen erstellt. Darunter beispielsweise die brandschutzrechtlich geforderten Maßnahmen, Renovierungsarbeiten im Inneren, Arbeiten an der Glasfassade und die Herstellung der Barrierefreiheit.

 

Im Nachtragshaushalt sind für 2018 Mittel in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro für die Erstmaßnahmen einzuplanen. Für die Folgejahre sind je etwa drei Millionen Euro jährlich für die Haushaltberatungen anzumelden. Die Stadt versucht ergänzend Fördermittel für das Vorhaben zu generieren.

 


In der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Bildung, Wissenschaft und Sport am 19. Juli 2017 wird ergänzend die Schulentwicklungsplanung Thema sein. Hier wird es um die zukünftige Struktur der Schule und die dafür notwendige räumliche Entwicklung gehen.


@ Sitzungsvorlagen sind online abrufbar unter http://www.konstanz.sitzung-online.de/bi/allris.net.asp



Zuletzt aktualisiert am: 20.06.2017

Ende Inhaltsbereich