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Unwetterschäden beim Klinikum Konstanz beseitigt

Erleichterung am Klinikum Konstanz: Fünf der sechs Aufzüge, die als Folge des schweren Unwetters am Samstag wegen Wassereintritt abgestellt werden mussten, konnten mittlerweile wieder in Betrieb genommen werden.


Vor allem die beiden für die Patiententransporte wichtigen Aufzüge sowie der Aufzug für die Essenstransporte und zwei Besucheraufzüge funktionieren wieder. Ein Besucheraufzug im Eingangsbereich bleibt bis auf weiteres außer Betrieb. Hier hat es größere Wasserschäden gegeben, berichtet der technische Leiter vor Ort, Peter Brun.


Zum Glück war die Beeinträchtigung der Patienten in der Unwetternacht gering geblieben. Die schnelle Einsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes sorgte für den Transport von Patienten innerhalb des Hauses, sofern er erforderlich war, sie kamen kurz vor 21 Uhr ins Klinikum. Vorsichtshalber war das Klinikum für schwere Notfälle bei der Leitstelle und bei dem Traumanetzwerk abgemeldet worden. Die ersten drei Aufzüge standen bereits ab halb ein Uhr nachts wieder zur Verfügung, informiert Brun. Kurz danach erfolgte die Anmeldung bei der Leitstelle, dass ab sofort wieder Patienten aller Art aufgenommen werden können.


Zu den Schäden kam es, weil das schwere Unwetter am Samstagnachmittag mit Starkregen und Sturm die Abwasserrohre verstopften, das Wasser konnte vom Dach nicht in der notwendigen Menge abfließen. Die Regenmenge war einfach zu groß, so Brun. Dadurch drang letztlich Wasser über das Dach in die Aufzugsschächte ein. Nicht nur die gegen halb sieben Uhr abends alarmierten Haustechniker waren in großer Personenzahl vor Ort, auch der Notdienst des Aufzugshersteller Thyssen-Krupp war eine Stunde später bereits im Klinikum, die Feuerwehr traf um 20.20 Uhr ein, auch das THW war vor Ort und half mit, dem Wasser auf dem Dach Herr zu werden. Sie alle gemeinsam konnten Schlimmeres verhindern. Die Zusammenarbeit funktionierte hervorragend, lobte Prof. Marcus Schuchmann, Ärztlicher Direktor, der vor Ort den Krisenstab des Klinikums leitetet. Der Krisenstab informierte fortlaufend die einzelnen Stationen über die Lage im Haus. Die Feuerwehr konnte um 22.30 Uhr das Klinikum wieder verlassen, die Malteser um 2.40 Uhr.


Geschäftsführer Rainer Ott lobte die schnelle Vorgehensweise aller Beteiligten: Ein großes Lob gab es für die Hautechnik, alle Mitarbeiter, auch jene die keinen Notdienst hatten, standen die ganze Nacht zur Verfügung. Ein Lob gab es auch für den eigens gebildeten Krisenstab des Klinikums unter der Federführung von Prof. Marcus Schuchmann, Prof. Thomas Kiefer und Peter Brun für deren umsichtiges Krisenmanagement und die Koordinierung in enger Abstimmung mit der Feuerwehr, die die Einsatzleitung inne hatte. Oberstes Augenmerk war, die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, diese war die ganze Zeit gegeben. Auch die Beeinträchtigungen für die Patienten konnten so gering wie möglich gehalten werden. Einen Dank sprach Ott ebenfalls der Feuerwehr, dem THW und der Einsatzgruppe der Malteser für ihre schnellen und guten Dienste aus. Das Unwetter mit seinen Folgen hatte gezeigt, wie gut und schnell alle im Notfall zusammen arbeiten, freute sich der Geschäftsführer.



Zuletzt aktualisiert am: 11.07.2017

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