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Richtfest am „Zähringer Hof“

Auf einem ehemaligen Gewerbegrundstück an der Wollmatinger Straße baut die WOBAK nahe des Zähringer Platzes bezahlbare Mietwohnungen. Beim Richtfest zeigten Oberbürgermeister Uli Burchardt und Geschäftsführer Bruno Ruess die Rahmenbedingungen des großen Projekts auf, das im nächsten Jahr bezugsfertig wird.


OB Burchardt bezeichnete den Zähringer Hof als gelungenes Beispiel für das Bauen in einer wachsenden Stadt mit hoher Lebensqualität. Den Neubau der städtischen Wohnungsbaugesellschaft sieht er im Zusammenhang der zahlreichen Entwicklungen im gewachsenen Zentrum von Petershausen im Kreis um Zähringer Platz und St. Gebhard-Kirche. Ehemalige Gewerbegrundstücke zentral gelegen, seien der Schlüssel für die urbane Entwicklung einer Stadt, in der das Wohnen ständig an Bedeutung gewinne. Die Z-Brücke, Schulentwicklung, Kliniken und Facharztzentrum sowie die Pläne für eine Fahrradstraße und erste Gedanken zur Neugestaltung des Zähringer Platzes sieht er gestärkt durch den zentral gelegenen Neubau. Mit weiteren 80 Mietwohnungen im Rahmen des Handlungsprogramm Wohnen werde die WOBAK ihrer Rolle bei der Umsetzung mehr als gerecht. Ausdrücklich begrüßte der Oberbürgermeister, dass es der Geschäftsführung der WOBAK erneut gelungen sei, Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg von über 10 Mio. Euro nach Konstanz zu holen, ohne die ein solches Projekt nicht zu realisieren gewesen wäre.


© WOBAK

Geschäftsführer Bruno Ruess dankte den Vertretern der Stadt Konstanz und allen Beteiligten für ihr Vertrauen in die WOBAK. Der aktuelle Neubau sei bautechnisch, wirtschaftlich und personell eine Herausforderung, werde aber allen Erwartungen gerecht und unterstreiche die Arbeit der WOBAK für die Mieterschaften in der Mitte der Gesellschaft, die auf dem freien Markt in Konstanz kaum noch Chancen haben. Daraus entstehe der städtischen Wohnungsbaugesellschaft eine große Verantwortung, der man sich stelle.

 

Der Zähringer Hof biete 50 geförderte und 30 preisgedämpfte Mietwohnungen, die nicht verkauft werden. Für insgesamt 6.200 m² Wohnfläche investiere man etwa 17 Mio. Euro Herstellungskosten, die von der KfW und der L-Bank mit Darlehen teilfinanziert würden. Man orientiere sich beim Wohnungsmix an der Liste der Wohnungssuchenden der WOBAK und an der Marktnachfrage, weshalb mehrheitlich familiengerechte Wohnungen entstünden. Die geförderten Mieten werden voraussichtlich bei 6,60 €/m² Wohnfläche liegen, die preisgedämpften und freifinanzierten etwa 2 bis 3 Euro darüber. Darüber hinaus wende man sich auch neuen Wohnformen in Miete zu. Mit dem Verein Aufwind Konstanz habe man eine Kooperation geschlossen, die den Mitgliedern das möglichst lange und selbstbestimmte Wohnen in der eigenen Wohnung ermöglichen soll. Ein Gemeinschaftsraum gehört auch dazu.

 

Mit Beiträgen zum Kimaschutz, so Bruno Ruess, wolle man weiter verbindlich bleiben. Mit modernster Technik werden die gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) unterschritten. Es werden ein Blockheizkraftwerk, Gas-Spitzenlastkessel, eine Fotovoltaikanlage und planerische Details genutzt, um den Primärenergiebedarf zu senken. Zudem könnten die Mieter auch hier das Mieterstrommodell der Stadtwerke Konstanz nutzen.

 

Bruno Ruess wünschte dem Neubau einen weiterhin positiven, unfallfreien Verlauf und betonte, dass er und sein Team bis dahin noch mehrere Projekte in die Bauphase bringen werden.



Zuletzt aktualisiert am: 28.07.2017

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