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Rücksichtnahme auf Wildtiere in der Winterzeit

Zum Schutz der Wildtiere bittet die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes Konstanz die Bevölkerung, während der Wintermonate in der Natur nur ausgewiesene Wege zu nutzen und Hunde an der Leine zu führen.


Damit sollen Störungen und Übergriffe von freilaufenden und stöbernden Hunden auf Wildtiere verringert werden. Diesen dienen Dickungen und großflächige Wiesengebiete als Rückzugsort.
Gerade zu dieser Zeit sind Wildtiere wie z.B. das Rehwild oder Hasen in besonderer Art und Weise gefährdet. Im Winter schränken diese ihre Nahrungsaufnahme ein, vermindern ihre Bewegungsaktivität und leben vor allem von angesammelten Fettreserven. Um den Winter zu überstehen, benötigen die Wildtiere daher vor allem Ruhe, um Energie zu sparen.

Gerade wenn sich Menschen, insbesondere Spaziergänger mit ihren freilaufenden Hunden, fernab der vorgegebenen Wege bewegen, stellt dies ein großer Stressfaktor für die ruhebedürftigen Wildtiere dar. Darüber hinaus veranlasst die Störung die Wildtiere zu weiten Fluchten, was zu einem schnelleren Verbrauch der Fettreserven führen kann.

Innerhalb von bestimmten Naturschutzgebieten und städtischen Erholungsbereichen können weitergehende Regelungen für eine Leinenpflicht gelten. Hier informieren in der Regel Schilder über die jeweiligen Bestimmungen vor Ort.

Die Untere Jagdbehörde weist darauf hin, dass die vorsätzliche und fahrlässige Zuwiderhandlung auch mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

 



Zuletzt aktualisiert am: 01.12.2017

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