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Radfahren und Wege im Herosépark sollen bleiben

Radverkehr im Herosépark ist am 20. Februar 2018 Thema im Technischen und Umweltausschuss


In der Sitzung stellt die Verwaltung Maßnahmen zur verträglicheren Abwicklung des Fuß- und Radverkehrs entlang des Seerheins zwischen der Fuß- und Radbrücke und dem Bodenseeforum vor.

Die Verwaltung plädiert dafür, die bestehende Wegesituation und die Radverkehrsführung im Herosépark beizubehalten. Statt einer Verbreiterung des Weges soll mit Schildern und einer Fahrbahnmarkierung am Anfang und am Ende des Parks auf gegenseitige Rücksichtnahme von FußgängerInnen und RadfahrerInnen hingewiesen werden.

Für die Beibehaltung der bisherigen Wegeführung sprechen aus Sicht der Verwaltung stichhaltige Gründe, zumal der Verkehr im Herosépark als nicht gefährlich einzustufen ist und bislang keine Unfälle mit Verletzten oder größerem Sachschaden bekannt wurden.

Stadt appelliert für ein friedliches Miteinander

Aktuell ist der Weg vier Meter breit. Eine Verbreiterung auf sechs Meter würde sich negativ auf die Aufenthaltsqualität auswirken. Rechnet man einen trennenden Grünstreifen zwischen Fuß- und Radweg hinzu, kommen zwei weitere Meter hinzu. Eine Verkehrsachse mit 6 oder gar 8,50 Meter Wegbreite wäre aus Sicht der Verwaltung mit der Gestaltung der Parkanlage nicht mehr vereinbar. Weiterhin ist davon auszugehen, dass auf einem breiteren Weg deutlich schneller gefahren würde, was für die Fußgänger die Überquerung des Weges erschweren und gefährlicher machen würde.

Eine Sperrung des Radweges würde nur dann eine Wirkung erzielen, wenn die Zufahrt deutlich erschwert oder unmöglich gemacht würde. Die Erfahrung vom Seeuferweg zwischen der Seestraße und der Therme zeigt, dass selbst mit deutlichen Zufahrtshindernissen und einer Vielzahl von Schildern das Befahren durch Radfahrende nicht komplett zu verhindern ist. Eine Überwachung ist in der Praxis jedoch kaum leistbar und rein theoretischer Natur und scheidet als Alternative somit aus.

Die Stadt appelliert an alle NutzerInnen der see- und rheinnahen Wege - sei es per Rad, zu Fuß oder mit anderen Verkehrsmitteln - auf Andere Rücksicht zu nehmen und Jedem eine angst- und stressfreie Fortbewegung zu ermöglichen. JedeR kann seinen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander leisten.

 



Zuletzt aktualisiert am: 12.02.2018

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