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„Gestern ist auch noch ein Tag“ – eine Abrechnung zwischen Mutter und Tochter

Wiederaufnahme auf der Werkstattbühne des Theater Konstanz

„Gestern ist auch noch ein Tag“, das neue Stück der in Berlin lebenden Autorin Kirsten Stina Michelsdatter, feierte in der Regie von Andreas Pirl am 27. Oktober 2017 seine Uraufführung am Theater Konstanz und wurde eigens für die beiden Darstellerinnen Irma Münch und Hannelore Koch geschrieben.



© Bjørn Jansen

„Gestern ist auch noch ein Tag", das neue Stück der in Berlin lebenden Autorin Kirsten Stina Michelsdatter, feierte in der Regie von Andreas Pirl am 27.10.17 seine Uraufführung am Theater Konstanz und wurde eigens für die beiden Darstellerinnen Irma Münch und Hannelore Koch geschrieben.


Dabei gerät die späte Wiederbegegnung einer Mutter und ihrer Tochter zu einer Abrechnung, die beide Frauen zu den Trümmern ihrer aufbewahrten Irrtümer führt. Gnadenlos schlägt die Erinnerung zu. Sie ersparen einander nichts und begreifen, dass das Leben gar nicht vergeht, sondern nur die Zeit, die es gekostet hat.


Kirsten Stina Michelsdatter beschreibt in ihrem Stück „Gestern ist auch noch ein Tag" die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Dabei verwebt sie das Alltägliche mit der Katastrophe. Erinnernd und konfrontiert mit den eigenen Vorstellungen, die eine jede der beiden unterschiedlichen Frauen von sich als Kind und Erwachsene hat, nähern sich an einem Nachmittag, der langsam Abend wird, die Leben an. Die Tochter ist auch Mutter, die Mutter selber ein Kind. Alles kehrt wieder, verkehrt sich. Aus Vorwürfen werden Lebensbeschreibungen und rätselhafte Gedankenspiele, die eine vertraute Gestalt haben. Es handelt sich um eine Art Herbstsonate, einen Mutter-Tochter-Dialog vor dem Hintergrund zweier Leben, die Mitte sechzig und Ende achtzig sind. Mutter und Tochter hatten sich über Jahre aus den Augen verloren. Da das bei Müttern und Töchtern kein natürlicher Vorgang, sondern ein gewollter Zustand von mindestens einer der Beiden ist, gerät die späte Wiederbegegnung zu einer Tortur.


Vorstellungen: 2.3. und 3.3., jeweils um 20 Uhr.



Zuletzt aktualisiert am: 12.02.2018

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