Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Seitenfunktionen
Volltextsuche







Inhaltsbereich

Zwischenetappe auf dem Weg zur Integration

In der Bücklestraße 11 ziehen in diesen Tagen 74 Flüchtlinge unter anderem aus Syrien, Afghanistan, Gambia und Eritrea ein. Die Räumlichkeiten waren bisher zur Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge genutzt worden.


Salome Mages, Moustapha Diop (beide Stadt Konstanz), Petra Knoblauch (Landratsamt), Thomas Maisel (Stadt Konstanz), Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und Ludwig Egenhofer vom Landratsamt (von links) stellen eine der neuen Gemeinschaftsküchen in der Bücklestraße vor.
Salome Mages, Moustapha Diop (beide Stadt Konstanz), Petra Knoblauch (Landratsamt), Thomas Maisel (Stadt Konstanz), Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn und Ludwig Egenhofer vom Landratsamt (von links) stellen eine der neuen Gemeinschaftsküchen in der Bücklestraße vor.© Stadt Konstanz

Durch die vorherige Nutzung der Räume konnte Vieles aus dem Bestand erhalten bleiben. So verfügt das 870 Quadratmeter große Gebäude nun nach minimalen Umbaumaßnahmen über vier Gemeinschaftsküchen und -sanitärräume. Hier finden die 74 Geflüchteten eine temporäre Unterkunft, bis sie in eigenen Wohnraum ziehen können. Die Räume stehen für maximal 18 Monate zur Verfügung, danach beginnt die Entwicklung des Gebiets durch die Vorarlberger Unternehmensgruppe i+R.

Dem Landkreis Konstanz wurden in diesem Jahr bisher 110 Geflüchtete zugewiesen. Mittelfristig müssen die Städte und Gemeinden des Landkreises jedoch rund 4000 Flüchtlinge integrieren. Davon sind etwa 10 Prozent in den Gemeinschaftsunterkünften in Konstanz untergebracht. 141 Personen leben bereits in den Anschlussunterbringen im Zergle, in Egg und der Schottenstraße. In den kommenden Jahren sollen all diese Menschen in den normalen Wohnungsbestand überführt werden.

Zusätzlich zu dem bisher geplanten Wohnungsbau versucht die Stadt deswegen, für die dauerhafte Integration von Geflüchteten Lösungen zu finden und Wohnraum herzustellen. Dabei sollen neu entstehende Gebäude durchmischt und Flüchtlinge in bereits bestehenden Nachbarschaften untergebracht werden. In Zusammenarbeit mit der WOBAK wird beispielsweise am Zähringerhof, am Pfeiferhölzle oder in der Wollmatingerstraße neuer Wohnraum geplant und geschaffen. Bis zur Fertigstellung braucht es jedoch Zwischenlösungen. Eine davon ist nun die neue Anschlussunterbringung in der Bücklestraße.

 



Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2018

Ende Inhaltsbereich