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FAQ zur neuen Fahrradstraße

Was ändert sich in der Petershauser Straße und Jahnstraße?


In der Schottenstraße hat sich die Fahrradstraße seit vielen Jahren bewährt. Nun wird die Radverkehrsachse erweitert: auch die Petershauser Straße und Jahnstraße werden aktuell zu Fahrradstraßen umgebaut. Hier die wichtigsten Informationen im Überblick.

 

Warum entsteht hier eine Fahrradstraße?

In der Petershauser Straße sind an Spitzentagen bis zu 13.000 Radfahrende unterwegs - deutlich mehr als Autos. Die bestehenden Radwege stoßen dabei an ihre Kapazitätsgrenzen. Zudem häufen sich an der Kreuzung Steinstraße / Jahnstraße Unfälle. Die Situation soll durch die Fahrradstraße entschärft werden.

 

Wie funktioniert die neue Verkehrsführung?

Von der Fahrradbrücke kommend fährt man geradeaus über den Ebertplatz in die neue Fahrradstraße. Aus der Petershauser Straße kommend wird ein Fahrstreifen an der Ampel für Radfahrende reserviert. Autos und Busse teilen sich hier einen Fahrstreifen, egal ob sie rechts oder links abbiegen wollen.

 

Auf der Fahrradstraße teilen sich Radler und Autofahrer die Fahrbahn. An allen Kreuzungen im Verlauf der Fahrradstraße haben die Verkehrsteilnehmer, die dort unterwegs sind, Vorfahrt gegenüber Seitenstraßen. Die Kreuzungsbereiche werden wie in der Schottenstraße blau eingefärbt.

 

Die Verkehrsführung am Zähringerplatz wird nicht verändert. Aus der Jahnstraße kommend wird man kurz vor dem Zähringerplatz auf den bestehenden Radweg geleitet und wartet wie bisher auch zusammen mit den Fußgängern an der Ampel. In der umgekehrten Richtung wird man kurz nach dem Zähringerplatz vom Radweg auf die Fahrbahn geleitet. Eine große blaue Fläche und der Schriftzug „Fahrradstraße“ markieren den Beginn der Fahrradstraße.


Neue Markierungen an der Kreuzung Von-Emmich-Straße© Stadt Konstanz

Was darf ich als Radfahrer, was nicht?

Radfahrende dürfen in der Fahrradstraße nebeneinander und auf der Fahrbahn fahren. Die bisherigen Radwege dürfen künftig nicht mehr benutzt werden. Ansonsten gelten die gleichen Verkehrsregeln wie in anderen Straßen auch. Radfahrende Kinder unter 8 Jahren müssen auch in einer Fahrradstraße auf dem Gehweg fahren und dürfen durch einen Erwachsenen begleitet werden.

 

Auf was muss ich als Autofahrer achten?

Grundsätzlich dürfen KFZ in die neue Fahrradstraße einfahren, nicht nur Anlieger. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Autofahrer müssen zudem besondere Rücksicht auf Radfahrer nehmen und die Geschwindigkeit anpassen. Überholen ist – wie sonst auch – nur möglich, wenn ein Seitenabstand von 1,50 m zu Radfahrern eingehalten werden kann.

Wie ist die Zeitschiene der weiteren Arbeiten?

Bis zur Fertigstellung der Fahrradstraße sind noch Markierungen aufzubringen, eine neue Durchfahrt am Ebertplatz zu bauen, die Ampelsteuerung anzupassen, Schilder aufzustellen bzw. zu tauschen und abschließend Teile der alten Radwege zu entfernen. Die TBK arbeiten aktuell an den neuen Markierungen. Da die Arbeiten nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden können, kann ein Fertigstellungstermin noch nicht genau benannt werden. Bis zum Beginn der Sommerferien sollen die Markierungsarbeiten aber abgeschlossen sein, damit die Ampel am Ebertplatz umgebaut werden kann. Bis dahin wird auch der Asphalt für die neue Durchfahrt zum Herosépark eingebaut.

 

Ab wann gilt die neue Verkehrsführung?

Die neue Verkehrsführung gilt offiziell, wenn die Verkehrsschilder „Fahrradstraße“ montiert sind. Dann weichen die aktuellen Radweg-Schilder auch den neuen Gehweg-Schildern. So lange sollten die bestehenden Radwege noch benutzt werden. Die Markierungsarbeiten und Beschilderung als Fahrradstraße werden in einzelnen Abschnitten erfolgen:

  1. Zwischen Markgrafenstraße und Bahnübergang. Hier ergibt sich der Verkehrsablauf dann automatisch entsprechend einer Fahrradstraße, da keine Radwege existieren.
  2. Bahnübergang bis Zähringerplatz
  3. Ebertplatz bis Markgrafenstraße


Zuletzt aktualisiert am: 12.06.2018

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