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Leben in der spätmittelalterlichen Stadt

Das Rosgartenmusem bietet am Donnerstag, den 11. Oktober um 16 Uhr eine Führung zum Thema „Leben in der spätmittelalterlichen Stadt“ mit der Historikerin Daniela Schilhab an.

Überschaubar und gleichzeitig komplex war das Leben in der spätmittelalterlichen Stadt. Türme, Mauern und Gerichtsbarkeit gaben Sicherheit. Abends wurde die Stadt abgeschlossen und bewacht. Nahezu jeder kannte jeden und dennoch beherbergte sie die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen mit je anderen, teils weitreichenden Außenverbindungen: Geistliche, Patrizier, Bürger, Einheimische und Fremde, Stadt- und Landleute, Sesshafte und Vaganten. Konstanzer Kaufleute bekamen Orden ferner Herrscher. Fremde Liedermacher sangen in Konstanzer Ballsälen. Ein Konstanzer, der bei der Frankfurter Messe dumme Sprüche über die städtische Elite gemacht hatte, wurde wegen seiner Angeberei zuhause vom Rat der Stadt zur Rechenschaft gezogen. Bei der Führung am Donnerstag, den 11. Oktober um 16 Uhr im Rosgartenmuseum mit der Historikerin Daniela Schilhab soll ein Blick gewagt werden hinter die Mauern der Palazzi, der Bürgerhäuser, der Klöster und der Hütten: Einblicke ins Alltagsleben des spätmittelalterlichen Konstanz.



Zuletzt aktualisiert am: 10.10.2018

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