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Projekte


S.I.G.N.A.L. – Hilfe für Frauen


Interventionsprogramm gegen häusliche Gewalt

Projekthintergrund

Gewalt ist der WHO zufolge einer der zentralen Risikofaktoren für die Gesundheit von Frauen. Sie wirkt sich in vielfältiger Weise auf das Gesundheitshandeln und die Gesundheitschancen von Frauen und ihren Kindern aus. Gewalt als Ursache von Verletzungen und Beschwerden wird häufig nicht berücksichtigt, wodurch sich die Gefahr von Unter-, Über- oder Fehlversorgung erhöht. An diesem Versorgungsdefizit setzt das S.I.G.N.A.L.-Interventionsprogramm gegen häusliche Gewalt an.


Projektbeschreibung

Projektziel ist, die in der medizinischen Versorgung vorhandenen Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zu nutzen, sowie Fehl- und Mangelversorgung zu verhindern. Zielgruppe sind die pflegerischen und ärztlichen MitarbeiterInnen der Notaufnahmen bzw. Ambulanzen, der Chirurgie, der Gynäkologie und der Inneren Medizin. Speziell durchgeführte Schulungen sensibilisieren das Personal. Sie sollen die häusliche Gewalt als mögliche Ursache und Kontext von Verletzungen, Erkrankungen und Beschwerden erkennen und betroffenen Patientinnen eine adäquate weiterführende Unterstützung anbieten.


Handlungsleitfaden

Das Interventionsprogramm bietet einen Handlungsleitfaden für das pflegerische und ärztliche Personal an. Der Name S.I.G.N.A.L. steht für die einzelnen Handlungsschritte:


S  Wir Sprechen Patientinnen an und signalisieren unsere Bereitschaft

I   Interview mit konkreten einfachen Fragen in einer geschützten Umgebung

G  Gründlich Untersuchung alter und neuer Verletzungen

N  Notieren und dokumentieren aller Befunde, damit sie gerichtsverwertbar sind

A  Abklären des aktuellen Schutzbedürfnisses

L  Leitfaden mit Notrufnummern und Unterstützungsangeboten wird angeboten


Projektkoordinatorin und Partner

Projektpartner sind die Stadt Konstanz, das Klinikum Konstanz sowie das Krankenhaus Stockach. Auf Seiten des Landes Vorarlberg, das Vorarlberger Frauenreferat, die Sanitätsverwaltung und seine Krankenhäuser. Das Projekt erhält eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Bereich Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Projektkoordinatorin ist Christa Albrecht, Frauenbeauftragte der Stadt Konstanz.

Nähere Informationen und Schulungstermine erfragen Sie bitte bei:

Christa Albrecht



Weitere Informationen und Downloads


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