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Ausstellungen 2017


Vierfacher König auf dem Kaiserthron

Der Lebensweg von Karl IV. in 14 Stationen

 

1. Februar bis 30. April 2017 im Hus-Haus

 

Eine deutsch-tschechische Wanderausstellung anlässlich des 700. Geburtstags von Karl IV., die den böhmischen König und römisch-deutschen Kaiser als Mann europäischen Formates und zugleich als Mensch mit normalen Sorgen und Nöten porträtiert.

Kaiser Karl IV. bekannte sich als tiefgläubiger Mensch zur jüdisch-antiken Tradition der europäischen Zivilisation. Vor diesem Hintergrund möchte die Wanderausstellung Karl IV. als Herrscher europäischen Formats vorstellen. Die Geschichte der böhmischen Länder ist verwoben mit den Grundelementen der europäischen Kultur, die zweifellos auf den Werten gründet, zu denen sich auch Karl IV. bekannte - auf dem Christentum und dem Humanismus.

Die Ausstellung stellt Karl IV. aber nicht nur als einen zielbewussten Politiker, sondern auch als einen gewöhnlichen Menschen vor, der die gleichen alltäglichen Sorgen wie die Menschen von heute hatte (er machte sich Sorgen um das Schicksal seiner Kinder und bemühte sich, ihnen eine gute Zukunft zu sichern, litt an Krankheiten, genoss das Leben usw.). Und wie jeder Mensch hatte auch er bestimmte Charakterzüge, die ihm einmal dabei halfen, eine Lebenssituation zu meistern, ein anderes Mal machten sie ihm das Leben schwer. Auf jedem Fall war Karl IV. eine historische Persönlichkeit, die die Welt um sich herum in einem breiteren Kontext sah und ihren Glauben und ihre Ausbildung zur Umsetzung ihrer eigenen staatlich-dynastischen Konzeptionen nutzte.

Konzeption: Jiří Fajt; Texte: Milan Rudik, Jan Royt und Jiří Fajt;

Koordination und Realisierung: Milan Rudik 

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum in München statt.


Schwan, Gans und Kirche

Martin Luther und Jan Hus im geistlichen Vermächtnis Europas

 

1. Juni bis 30. November 2017

 

Aus Anlass des 500. Jubiläums des ersten öffentlichen Auftretens von Martin Luther in Wittenberg und des neulichen 600. Gedenktags der Hinrichtung von Jan Hus in Konstanz erschließt die Ausstellung das Verhältnis zwischen diesen zwei Schlüsselpersönlichkeiten der Geschichte des Christentums und der europäischen Reformation. Die Schau stellt sie beide als radikale Kritiker der Kirche ihrer Zeit vor und widmet sich ihrer Argumentation in der Kritik, in der sie sich auf den Text der Bibel stützen, und dabei besonders auf das Neue Testament als den Anhaltspunkt gegen die mittelalterliche kirchliche Tradition und Praxis. Die Ausstellung befasst sich ebenfalls ausführlich mit Luthers Beziehung zu Hus, wie sich diese während seines Lebens entwickelte und der Spiegelung dieser Beziehung in der deutschen reformatorischen Tradition. Die Sonderausstellung wird in der Zusammenarbeit der Hus-Museum-Gesellschaft in Prag und dem Hussitenmuseum in Tábor vorbereitet.


Dauerausstellung


"Johannes Hus - Mut zu denken, Mut zu glauben, Mut zu sterben"

Im ersten Jahr der Feierlichkeiten des 600. Jubiläums von Konstanzer Konzil, am 6. Juli 2014, wurde die neue Dauerausstellung im Hus-Haus in Konstanz eröffnet. Sie ist dem Leben, Werk, Märtyrertod und Vermächtnis des tschechischen Gelehrten, Theologen und Reformators Johannes Hus gewidmet.

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Nová expozice

JAN HUS - odvaha myšlenky, odvaha víry, odvaha smrti

V prvním roce oslav šestisetletého výročí Kostnického koncilu zahájila v Husově domě v Kostnici dne 6. července 2014 provoz nová stálá expozice. Je věnována životu, dílu, mučednické smrti a odkazu českého učence, teologa a reformátora Jana Husa.


New Exhibition

John Hus - Courage to Think, Courage to Believe, Courage to Die

During the first year of the 600th anniversary celebrations of the Council of Constance, the new exhibition was inaugurated in the Hus-House in Constance on the 6th July 2014. It treats of the life, work, martyrdom and legacy of the Czech scholar, theologian and reformer John Hus.


Blick in die AusstellungJohannes HusBlick in die Ausstellung



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