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Herosé – „Stadt am Seerhein“

Das ehemalige Herosé - Gelände

Herosé-Gelände mit Fabrikbebauung vor dem Abbruch
Herosé-Gelände mit Fabrikbebauung vor dem Abbruch

..... und heute


Umsetzung

Städtebaulicher Wettbewerb

Nach dem Erwerb der Flächen hat die Stadt Konstanz 2002 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt, in dessen Auslobung auch Ergebnisse der Bürgerbeteiligung „Kinder planen ihre Stadt“ und „Zukunftswerkstatt Petershausen“ eingeflossen sind.
Die Aufgabenstellung umfasste eine dichte städtische Bebauung mit gemischter Nutzung von Wohnung und Arbeiten. Bestehende Gebäude wie die Villa Herosé und das ehemalige Rheingut (Schneckenburg) sollten ebenso erhalten bleiben wie der Herosépark. Der Bezug der neuen Bebauung zum Wasser war ebenso wichtig wie die Gestaltung der Uferzonen als öffentlicher Freiraum für den Stadtteil. Der im Landschaftsplan 2010 vorgesehene Bodensee-Uferweg sollte hier fortgesetzt werden.

Aus dem Wettbewerb ging unter 80 Teilnehmern mit einer großen Anzahl qualitätsvoller Beiträge das Büro des Berliner Architekten Prof. Klaus Theo Brenner als Sieger hervor.
Das Preisgericht würdigte den Beitrag mit seinen U-förmigen Hausgruppen, die zur Reichenaustraße eine städtische Kante und klare Räume und zum Seerhein einen offenen Rand mit Bezug zur Uferlandschaft ausbilden als innovativ und dem Ort angemessen: „Im Maßstab und Raum, aber auch in der aufgezeigten Bau – und Gestalttypologie setzt dieser Entwurf so die Tradition dieser Stadt in zeitgemäßer Weise fort. Die erkennbare gestalterische Haltung und das Thema des Hofgartens im Zusammenhang mit dem Hotelpalais am Ebertplatz lassen eine wirkliche Stadtidee erkennen.“

Gestaltungsplan Büro Prof. Klaus Brenner, Berlin
Gestaltungsplan Büro Prof. Klaus Brenner, Berlin

Bebauungsplan und Umsetzung

Nach der Präsentation der Wettbewerbergebnisse in den politischen Gremien wurde das Büro Brenner beauftragt, seine Planungen anhand der Empfehlungen des Preisgerichts zu überarbeiten. Sie werden somit zur Grundlage der weiteren städtebaulichen Entwicklung des Herosé-Geländes und der dafür notwendigen Bauleitplanung.
Auch im weiteren Verfahren wurde die Öffentlichkeit beteiligt: In der Bürgerbeteiligung in Form einer Diskussionsrunde wurde besonders die Wichtigkeit attraktiver Freiräume – sowohl des Parks wie auch der Uferpromenade – betont. Als ein Ergebnis der Beteiligung wurde die Bebauung am Parkrand angepasst und die Uferpromenade von 15 auf 20 Meter verbreitert.
Der Bebauungsplan wurde 2004 als Satzung im Gemeinderat beschlossen. Um das Planungsziel eines gemischten Quartiers zu festigen und einen größeren Gestaltungsspielraum zu erhalten, wurden die festgesetzten eingeschränkten Gewerbegebiete und die vorhandenen Mischgebiete 2007 durch eine Bebauungsplanänderung zu einem Mischgebiet zusammengeführt.

Bebauungsplan „Stadt am Seerhein“, 1. Änderung
Bebauungsplan „Stadt am Seerhein“, 1. Änderung


Ansprechpartner

Jan Bode



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