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Ortsmitte Dettingen

Zur Umsetzung des dezentralen Pflegekonzepts der Stadt Konstanz sollen in den einzelnen Ortsteilen jeweils kleine Einheiten für die Wohnortnahe Unterbringung Pflegebedürftiger Menschen geschaffen werden.
In Dettingen, welches inmitten sehr bewegter Topographie liegt, wurden bereits mehrere mögliche Standorte untersucht, die oft aus dem Grund der nicht barrierefreien Erreichbarkeit der Ortsmitte mit Läden, Ärzten, Apotheke und weiterer Dienstleistungen nicht in Frage kamen.


Ausgangslage

Nachdem die Dettinger Hauptschule auf Grund von immer weniger Schülern 2012 aufgegeben werden musste zog die Grundschule in das bisherige Hauptschulgebäude aus den neunzehnhundertsiebziger Jahren. Das historische Grundschulgebäude von 1912, welches im Ort an markanter Stelle liegt, stand jetzt leer. Bald entstand der Wunsch, ein Bürgerhaus für Vereine und Veranstaltungen und vielleicht einem Café einzurichten.

 

Workshop mit Studierenden

Für die generelle Untersuchung des Ortes und seiner Eigenarten wurde 2010 gemeinsam mit Studierenden aus Weihenstephan ein Workshop durchgeführt, der die Orte Dettingen und Wallhausen großmaßstäblich betrachtete. Für das ehemalige Schulhaus der Grundschule wurden Studierende aus Kaiserslautern beauftragt, dieses genauer auf seine Tauglichkeit für ein erstes grobes Raumprogramm zu untersuchen.

 

 

Bürgerbeteiligung

Für die Ortsmitte wurden, als Teilprojekt der ZukunftsWerkStadt, die Dettinger Bürger beteiligt. Im Rahmen Beteiligungsprozesses fand ein Bürgerworkshop statt, welcher von einer Spurgruppe organisiert wurde, die sich aus 8 Dettinger BürgerInnen zusammensetzte, inhaltlich begleitet vom Stadt Konstanz, Amt für Stadtplanung und Umwelt, Stadt Konstanz. Die verschiedenen Maßnahmen wurden von den Dettinger Bürgern äußerst kontrovers diskutiert. Bedenken bestehen zum einen darin, dass Feste die bisher in der Ortsmitte gefeiert wurden später vielleicht nicht mehr möglich sein könnten, dass die derzeit nicht zufrieden stellende  Parkplatzsituation sich weiter verschlechtern könnte und dass die Bebauung am Hang möglicherweise teurer würde und sich die Dettinger das Wohnen in der geplanten und nötigen Seniorenwohnanlage nicht leisten könnten. Durch ernsthafte  Untersuchungen dieser Bedenken und Gegenüberstellung der Alternativen hat sich der Ortschaftsrat dafür entschieden, die Senioren in der Ortsmitte unterzubringen und die daraus entstehenden  Synergieeffekte zu nutzen.

 

Planungsziele

Da zur Zeit auch der Kindergarten umgebaut wird, der nur schlecht angenommene Dorfplatz überarbeitet werden muss, die Parkplatzsituation in der Dorfmitte zusammen mit dem Übergang über die Allensbacher Straße vor dem Kaufhaus einer Lösung bedarf und sich diese ganzen Maßnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Dorfmitte stehen, soll in 2014 ein Realisierungswettbewerb für interdisziplinär besetzte Planerteams ausgelobt werden, der zum Ziel hat, das Seniorenwohnen im Ort zu platzieren, die Ortsmitte spürbar zu machen und die Freiräume aufzuwerten



Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem und freiraumplanerischem Ideenteil

Zur städtebaulichen, freiraumplanerischen, funktionalen und gestalterischen Neuordnung der Ortsmitte Dettingens, und zur Vorplanung einer Senioren-Einrichtung hat die Stadt Konstanz in Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WOBAK einen Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem und freiraumplanerischem Ideenteil ausgelobt.

 

Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier:


Ansprechpartnerin:

Sara von Monkiewitsch



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