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Städtebaulicher Ideenwettbewerb für das Döbele

Konstanzer Architekten gewinnen Döbele-Ideenwettbewerb: Die Konstanzer Architekten Karin Bächle-Meid und Martin Bächle überzeugten die Fachjury mit ihrem Entwurf für die Gestaltung des Döbele-Areals. Er sieht rund 400 Wohnungen und 1260 Parkplätze vor.


  

Die Pläne des Siegerentwurfs

 

Bächle Meid Architekten, Konstanz

Stötzer Landschaftsarchitekten, Freiburg

Mitarbeiter: Hazem Orsho, Besart Uka, Petra Geist, Erika Sekanova

Verkehrsplaner Hans Billinger, Stuttgart

  

 

Perspektive Döbele Boulevard


Lageplan Maßstab 1 : 500



Ansichten




Schnitt



Modellfoto



 Auszug aus der Bewertung der Jury  vom 9. April 2014 zur Siegerarbeit

Die Verfasser nehmen in ihrem Beitrag die vorhandenen baulichen und freiraum-planerischen Prinzipien des Ortes auf und treffen vor diesem Hintergrund zahlreiche nachvollziehbare Entscheidungen, die das neue Wohngebiet zu einem räumlich wirksamen Bestandteil der vorgefundenen Situation machen.Das gesamte Baugebiet wird auf eine selbstverständliche Weise in zwei Blöcke gegliedert, die aus drei- bis viergeschossigen Gebäuden bestehen. Diese Höhe nimmt Bezüge zur Nachbarbebauung auf und wird insgesamt als räumlich angenehm und ebenso angemessen empfunden. Hier und da werden ganz subtil besondere Situationen herausgearbeitet und eine sympathische Hierarchisierung der öffent-lichen Platz- und Straßenräume erreicht.Hervorzuheben an dieser Stelle ist die gelungene Einbindung des Bestandsblockes im Bereich des Grenzüberganges an der Emmishofer Strasse, der nun eine städtische Klammer zwischen dem Bestand und den Neubauten bildet. Ebenso überzeugend ist die Ausbildung eines kleinen Platzraumes an der Ecke Döbelestrasse und Schützen-straße, die leichte Überhöhung der Eckbebauung als Stadteingang am südlichen Ende des Boulevards, und ebenso dessen gekonnte räumliche Verbindung zur Oberen Laube.Ein wenig beengt wirkt der Straßenraum entlang der Döbelestraße.In der inneren Logik des Entwurfes konsequent umgesetzt ist der Vorschlag für die Ausbildung des Boulevards, dessen angrenzende Bauten im Erdgeschoss vielfältige gewerbliche Nutzungen anbieten können. Ebenso klar und eigenständig sowie stringent formuliert ist die bauliche Kante als Stadtrand zum Grünraum an der Grenzbachstraße.

Zu erwähnen ist, dass durch die zentrale Führung der neuen Erschließungsachse die Randbereiche vom Verkehr deutlich entlastet werden. Die Breite des Boulevards ist zu vergrößern. Die Ausbildung des Knotenpunktes Boulevard und Grenzbachstraße ist noch nicht gelöst. Sie wird einen höheren Flächenanspruch erzeugen, erscheint jedoch gut realisierbar und mit dem Konzept verträglich. Dies gilt auch für die Tiefgaragenzufahrten, die zu nah an den Knotenpunkten liegen. Der Grenzbach und die damit verbundenen Grünraumpotentiale sind nicht dargestellt und wären zu konkretisieren.Die Baublöcke zeigen angenehm proportionierte grüne Hofräume, die Tiefgarage ist geschickt in die geplante Gebäudestruktur integriert. Die vorgesehene Erdüber-deckung lässt die Pflanzung größerer Bäume zu. Der Vorschlag einer vollständigen Unterbauung des gesamten Gebietes durch eine zweigeschossigen Garage ist zu überdenken, und dies sowohl hinsichtlich einer Bauphasenerstellung als auch der Erschließung. Die Gebäudetypologie zeigt Grundrisse, die auf Grund ihrer Tiefe, Orientierung und Erschließung Wohnungen für unterschiedliche Nutzergruppen und hohe Aufenthalts-qualitäten ermöglichen. Die beiden innenliegenden spitzen Gebäudeecken sind hinsichtlich einer guten Nutzung zu optimieren. Die Anzahl der Wohnungen liegt im Vergleich zu den anderen eingereichten Beiträgen im oberen Bereich.Eine stufenweise Realisierung der Verkehrserschließung und der Baufelder ist gewährleistet.

Insgesamt zeigt der Beitrag ein tiefes Verständnis für die vorgefundene Situation und überzeugt durch eine Haltung, die in Bezug auf Städtebau, Architektur und Freiraum ein hohes Potential für die Entwicklung eines hochwertigen Quartiers besitzt.


2. Preis Freie Planungsgruppe 7, Stuttgart

Freie Planungsgruppe 7, Stuttgart

Lohrberg StadtLandschaftsarchitektur, Stuttgart

Mitarbeiter: Heide Buff, Lorenz Brugger, Mathias Dietsche, Volker Kleppel, Sven Dratwa, Alexandra Ulrich, Saskia Hübner, Fridjof, Harwardt

VLi Verkehrsplanung Link


Lageplan Maßstab 1:500



3. Preis Hähnig - Gemmeke, Tübingen

Hähnig - Gemmeke, Tübingen

Stefan Fromm Landschaftsarchitekt, Dettenhausen

Mitarbeiter: Bettine Hille, Jan Gienau, Anthony Carimando, Milena Citignola

Fachplaner Dieter H. Stahl, Ludwigsburg


Lageplan Maßstab 1:500



3. Preis Trojan Trojan + Partner, Darmstadt

Trojan Trojan + Partner, Darmstadt
WGF Objekt Landschaftsarchitekten, Nürnberg
Mitarbeiter:Volker Ihm, Moritz Mücke, Timo Fahrenbach, Titus Schüle, Miriam Rieke,
Verkehrsplaner Pirker & Pfeiffer, Reutlingen


Lageplan Maßstab 1:500



Ausstellung der ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten ab 6. Mai 2014

im Verwaltungsgebäude Laube, Untere Laube 24,

Flur - 6. Obergeschoss

zu den üblichen Dienst- und Öffnungszeiten

 


Ziel des städtebaulichen Wettbewerbs

Ziel des städtebaulichen  Wettbewerbs ist die Entwicklung eines Konzeptes für das zentrumsnahe Gelände im Stadtteil Paradies. Nach der BürgerInnenbeteiligung im Juni wurde der Wettbewerb im September 2013 ausgelobt. Teilnehmen konnten Arbeitsgemeinschaften zwischen ArchitektInnen und/oder StadtplanerInnen mit LandschaftsarchitektInnen unter Beteiligung von VerkehrsplanerInnen.

 

Die letzte freie linksrheinische Fläche bietet viele Chancen.

Mit einer Entwicklung des Döbele soll auch die prekäre Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt entschärft werden. Deshalb wurde im Vorfeld ein qualifiziertes Verkehrsgutachten erstellt. Die Wettbewerbsteilnehmer wurden aufgefordert mit Verkehrsplanern zusammenzuarbeiten.

Inklusive der angrenzenden Verkehrsflächen und Knotenpunkten umfasst das Wettbewerbsgebiet 5,8 Hektar. Mit 20 denkmalgeschützten Gebäuden im Paradies und der Angrenzung an die geschützte Innenstadt gilt das Gelände städtebaulich als besonders sensibel.

Hoffnung auf Durchbruch bei der Entwicklung des Döbele

Den Beschluss, für das „Döbele" einen eigenständigen Wettbewerb unabhängig vom „Europan" Wettbewerb für „Klein- Venedig" durchzuführen, fasste der Gemeinderat am 22. November  2012. Am 31. Januar 2013 beschloss der Rat  zudem für das „Döbele" einen zweiphasigen, offenen städtebaulichen Ideenwettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW) durchzuführen. Für den Ideenwettbewerb stellte der Rat 150 000 Euro im Haushalt 2013 /14 zur Verfügung. Mit der Durchführung des Wettbewerbs erhoffen sich Stadtverwaltung und Gemeinderat den  Durchbruch bei der Entwicklung des Döbele.

 

Fragen zum Thema Döbele an:

Ansprechpartnerinnen:

Carmen Meier



Bürgerbeteiligung zum Ideenwettbewerb Döbele

Neun Ideen für die Entwicklung des Döbele-Areals

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Linksrheinisch bildet das Döbele die letzte große Freifläche für eine Bebauung. Bei der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung des 5,8 ha großen Areals sind auch die BürgerInnen eingebunden. Auf einem sehr gut besuchten Informationsabend mit rd. 400 BesucherInnen im Konzil wurden der Öffentlichkeit neun Entwürfe für das Döbele vorgestellt.

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Ein Fingerzeig an die Planungsteams

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Bürgerbeteiligung zum Ideenwettbewerb Döbele

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Fotogalerie

Gespräche mit  Interessensgruppen im Vorfeld

Im Vorfeld der BürgerInnenbeteiligung hat die Stadtverwaltung im April und Mai Gespräche mit Vertretern der Bürgergemeinschaft Paradies, sowie mit Gruppen und Einrichtungen aus dem Bereich Verkehr, Tourismus, Handel, Wohnungsbau und Sozialem geführt, um die grundsätzlichen Voraussetzungen und Chancen eines solchen Wettbewerbs abzuklären.



Zuletzt aktualisiert am: 23.04.2014

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