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Europan Klein - Venedig

Grenzübergreifender städtebaulicher Wettbewerb der Städte Kreuzlingen und Konstanz


Europan Wettbewerb für Klein-Venedig

Wie alle Europan-Architektur- und Städtebauwettbewerbe richtete sich auch die Auslobung zur Gebietsentwicklung Klein-Venedig an junge diplomierte Architekten unter 40 Jahren in ganz Europa. Entsprechend multinational fiel die Reihe der Sieger aus: Der Preis im ersten Rang mit einem Preisgeld von 12.000 Euro geht an David Vogel aus Breisach. Überrascht hat das Ergebnis, denn David Vogel wurde an der HTWG Konstanz zum Architekten ausgebildet. Den zweiten Rang (Ankauf) mit 6.000 Euro belegen das Straßburger Team mit Thibaut Muller, Charles Mannenc, Anais Godefroy-Rieb, Hugo Alzingre und Arthur Poiret. Lobend erwähnt und mit 1.000 Euro belohnt wird die Gruppe aus Barcelona mit Joan Solà Font, Carles Crosas Armengol und Javi Barriuso Domingo.


Die Arbeiten der ersten drei Ränge:

- Der Weg ist das Ziel -

1. Rang - 12.000 Euro 

 David Vogel,

 Breisach





-KREUZLINGEN / KONSTANZ -

2. Rang Ankauf - 6. 000 €

Thibaut Muller,

Charles Mannenc,

Anäis Godefroy-Rieb,

Hugo Alzingre,

Artur Poiret,

Straßburg





- Joint Promenade -

3. Rang Anerkennung 1.000 Euro

Joan Solà Font,

Carles Crosas Armengol,

Javi Barriuso Domingo,

Barcelona





Die Jury empfiehlt in ihrem Bericht alle drei prämierten Vorschläge miteinander verzahnt zu lesen: Der Gewinner zeichnet das Gesamtbild und entwirft in seiner Arbeit Der Weg ist das Ziel ein durchdachtes, Identität stiftendes architektonisches Konzept mit fünf stadträumlichen Wirkbereichen. Klein-Venedig wird zur Insel mit einem vorgelagerten, öffentlich zugänglichen canal. Über eine promenade aérienne wird das Seeufer über die Insel, den canal und die Gleisanlagen hinweg mit der Stadt verbunden. Feinfühlig und detailreich widmet sich das Straßburger Team in der Arbeit 2K24 der Landschaftsgestaltung. Die Spanier schließlich stellen sich der Frage nach einer entlastenden Verkehrsinfrastruktur an der neuralgischen Stelle des ausgeschriebenen Gebietes und zeigen in ihrer Arbeit Joint Promenade einen außergewöhnlichen Zugang zum Thema auf. Alle drei Arbeiten, so die Empfehlung der Jury, sollten in einem von Europan koordinierten Workshop-Verfahren überarbeitet werden. Dabei erhielten auch die beiden Städte die Möglichkeit, die Vorschläge zu diskutieren und ihren Anpassungsbedarf einzubringen.

Der Konstanzer Baubürgermeister Kurt Werner sowie der Leiter der Kreuzlinger Bauverwaltung Heinz Theus äußerten sich positiv zum Ergebnis des Europan-Verfahrens. Die Vorschläge hätten kreative und für den Ort zukunftsweisende Ansatzpunkte formuliert, die den Findungsprozess für eine grenzübergreifende Gebietsentwicklung unterstützen. 


Ansprechpartnerin:

Renate Gauß




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Europan


Informationen zu Europan finden Sie hier:


Das Juryprotokoll des Wettbewerbs zum Download: