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Der Flächennutzungsplan 2010



Der Flächennutzungsplan (FNP) stellt die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung einer Gemeinde dar und ist dabei nicht parzellenscharf angelegt. Er ist Bestandteil der im Baugesetzbuch definierten zweistufigen Bauleitplanung und wird als „vorbereitender Bauleitplan" bezeichnet. Er hat keine Rechtsverbindlichkeit für die Gemeinde oder Privatpersonen. Er hat jedoch Bindungswirkung gegenüber den Trägern öffentlicher Belange (Behörden, Verbände oder gemeinnützige Vereine) und den Gemeinden, besonders bei der Aufstellung von Bebauungsplänen. Diese haben Rechtsverbindlichkeit und werden daher als „rechtverbindliche Bauleitpläne" bezeichnet.

Der für Konstanz geltende Flächennutzungsplan wird durch die vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft „Bodanrück-Untersee" erstellt, zu der sich die Gemeinden Konstanz, Allensbach und Reichenau zusammengeschlossen haben, um die Planung über die Gemeindegrenzen hinweg abstimmen zu können.
Der derzeit gültige Flächennutzungsplan 2010 hat eine vorgesehen Laufzeit von 1996 bis 2010.

Der Flächennutzungsplan wird auf die Planungsvorgaben des gültigen Regionalplans des Regionalverbandes „Hochrhein-Bodensee" abgestimmt, zu dem die Landkreise Konstanz, Lörrach und Waldshut gehören.

Der Regionalplan wiederum berücksichtigt die Vorgaben des aktuellen Landesentwicklungsplans Baden Württemberg (Link LEP) nach den Grundsätzen des Raumordnungsgesetzes.

Der Regionalplan „Hochrhein-Bodensee" wird, bedingt durch die Grenzlage der Region, auch grenzüberschreitend mit den entsprechenden Planungen der Schweiz und Frankreichs abgestimmt.


AnsprechpartnerInnen

Mechthild Kreis


Helmut Bechtold



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