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Marktstätte

Umgestaltung der Marktstätte



Lageplan Gesamtgestaltung

 

zur Pressemitteilung:


Workshopverfahren

Kooperativer Planungsworkshop mit 5 teilnehmenden Büros

Die Ergebnisse des Planungsworkshops finden Sie hier:


Der Siegerentwurf des Kölner Architekturbüros Club L94 für die Neugestaltung der Konstanzer Marktstätte© Club L94


Fünf Ideen für die Marktstätte

Zweitägiger Workshop mit fünf Planungsbüros ein Erfolg - Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt

Nicht nur erste Ideen sondern fünf starke Entwurfsansätze liegen nach zwei Workshoptagen auf dem Tisch. Schon jetzt ist klar: Die Konstanzer Marktstätte hat das Potential, mit einem neuen Entwurf das Konzept "Stadt zum See" weiter zu entwickeln. Der zentrale Konstanzer Platz soll zum Wohnzimmer der Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität für alle KonstanzerInnen und Gäste werden. Die bessere Verbindung zum See spielt in allen Planungen eine große Rolle. In diesen wesentlichen Punkten sind sich alle Teilnehmer des Planungsworkshops zur Neugestaltung der Markstätte einig, zu dem das Baudezernat am 17. und 18. Oktober 2014 fünf Planungsbüros eingeladen hatte. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn wünscht sich eine zügige Umsetzung. Die anvisierte Fertigstellung ist für 2018 vorgesehen. „Die Ergebnisse sollen Impulsgeber auch für die anstehenden Baumaßnahmen sein. Bereits im nächsten Jahr soll die Rosgartenstraße saniert werden", sagte der Baudezernent.

zur vollständigen Pressemitteilung:


Fünf Planungsbüros erarbeiteten Ideen zur Umgestaltung der Marktstätte. Rechts im Bild Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn.

Das Arbeitspapier zum Workshop finden Sie hier zum Download:


Die Marktstätte wurde Anfang der neunzehnhundertneunziger Jahre in ihrer heutigen Form hergestellt. Als Belag wurden großformatige Betonplatten in Reihen auf Kiesbett verlegt. Bereits seit mehreren Jahren zeigten sich zunehmend Schäden an den Plattenbelägen.

Die Ursachen liegen wesentlich in einer Überschreitung der ursprünglich geplanten Belastbarkeit des Systemaufbaus (Plattenbelag und Unterbau) durch zu hohe Verkehrslasten, insbesondere in den Fahrzonen. So zeigte es sich vor allem nach Regenfällen, dass das Oberflächenwasser auf der Marktstätte durch die Verdichtungen im Kiesunterbau kaum mehr abgeleitet wurde. Der seitliche Verbund des Plattenbelages löste sich dadurch in fortschreitender Folge auf, die Platten begannen zu wackeln, standen über und stellten erhebliche Stolperstellen bzw. Verkehrsgefährdungen dar.

Im Herbst 2013 beschleunigte sich der Auflösungsprozess des Plattenverbundes nach längeren Regenfällen dann so erheblich, dass zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit eine kurzfristige Ersatzlösung geschaffen werden musste.

Wegen des bevorstehenden Winters war es bautechnisch geboten, die losen Plattenbereiche im Mittelbereich des Marktstättenplatzes auszubauen und zunächst mit einer Asphaltschicht zu ersetzen.




Der Granitbelag der Unterführung ist ebenfalls seit Jahren schadhaft und verursacht hohe Unterhaltskosten. Im Winter 2013/2014 mussten die Platten des seeseitigen Aufgangs komplett erneuert werden. Zudem besteht durch die Beschaffenheit der Oberfläche der Platten und der Neigung der Rampe (ca. 10%) bei Nässe erhöhte Rutschgefahr.

Da sich die Chance bot, die Marktstätte in Verbindung mit Bahnhofsplatz, Anbindung Konzilplatz und See gesamthaft neu zu planen (siehe folgende Seite Gesamtplanung), wurde vom Gemeinderat beschlossen, die provisorischen Sanierungsmaßnahmen nicht durchzuführen, jedoch einen Planungsworkshop unter Beteiligung der AnwohnerInnen, EigentümerInnen und BürgerInnen durchzuführen.

 Die AnwohnerInnen und EigentümerInnen der Marktstätte wurden schriftlich und durch eine Infoveranstaltung über das weitere Vorgehen und den Planungsworkshop zur Umgestaltung der Marktstätte informiert. Durch einen Fragebogen, erhielten diese die Möglichkeit, ihre Wünsche, Bedenken und Planungsvorschläge der Verwaltung mitzugeben. Dieser Rückmeldebogen wurde ausgewertet und ist Bestandteil des Arbeitsprogramms.

 

An den Tagen des Workshopverfahrens, werden nicht nur die AnwohnerInnen und EigentümerInnen direkt um die Marktstätte eingeladen werden, sondern auch verschiedene InteressensvertreterInnen und die BürgerInnen der Stadt Konstanz. Ziel ist es, durch die Bürgerbeteiligung die vielfältigen Anforderungen an den Platz bei der Planung zu berücksichtigen und diese bei der gesamthaften Neuplanung zu integrieren.


Ansprechpartner:

Herbert Schmitz




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