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Luftreinhaltung & Lärmschutz

Luftmessstation Konstanz

Seit dem 01.09.1990 werden in Konstanz an einer Luftmessstation verschiedene Luftschadstoffe gemessen. Die Station befindet sich an der Ecke Zasius-/Wallgutstraße im Stadtteil Paradies. Sie wird von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) betrieben. Erfasst werden die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3) und Feinstaub (PM 10). Die aktuellen Luftmesswerte sowie Jahresstatistiken stehen auf den Internet-Seiten der LUBW zur Verfügung

Weitere Informationen

Lärmschutz

Neue Informationen zum Lärmschutz in der Stadt Konstanz

Was ist Lärm?

Geräusche sind für die Menschen eine große Hilfe, da der Mensch sich dadurch besser orientieren, seine  Tätigkeiten kontrollieren und Gefahren besser erkennen kann. Weiterhin braucht der Mensch Geräusche, damit er mit seiner sozialen Umwelt kommunizieren und sich seine Persönlichkeit entfalten kann. Wenn die Geräusche störend, belästigend oder negativ wahrgenommen werden, verwandeln sie sich in Lärm. Lärmempfinden ist subjektiv und hängt von den jeweiligen Vorlieben, der Verfassung und den Stimmungen eines Menschen ab. So regt beispielsweise laute Musik den einen an, für den anderen ist sie störender Lärm und den dritten lässt sie völlig kalt. Unstreitig ist jedoch, dass dauerhafte Geräuscheinwirkungen, egal ob wir diese als störend wahrnehmen oder nicht, gesundheitsschädliche Folgen haben können.

Mehr dazu:


Laufenlassen von Motoren

Unnötiges Laufen lassen von Motoren

Viele Autofahrer besitzen keine Garage. In der kalten Jahreszeit ist deshalb immer wieder zu beobachten, daß gedankenlose Fahrzeuglenker den Wagen bei laufendem Motor von Schnee und Eis befreien. Dies bedeutet für Mensch und Umwelt eine erhöhte Lärm- und Schadstoffbelastung.

Nach Aussagen von Kfz-Herstellern und Verkehrsclubs ist diese Praxis jedoch wirtschaftlich und technisch völlig unsinnig:

Ein Motor erreicht seine Betriebstemperatur am schnellsten beim Fahren im mittleren Drehzahlbereich.

Der kalte Motor stößt beim sogenannten „warm laufen lassen" die doppelte bis dreifache Menge an Schadstoffen aus. Bei 3 Minuten Leerlauf werden ebenso viel Kraftstoff verbraucht wie bei einem Kilometer Fahrt.

Es ist ein verbreiteter Irrglaube, daß das Anfahren in vorgewärmtem Zustand den Motor schone. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn der Krafststoff verbrennt nur unvollständig. Die Folgen sind Starterprobleme, Schädigungen des Motors und der Auspuffanlage. Auch der Verschleiß des Motors erhöht sich, da das angereicherte Kraftstoffgemisch sich in der Kaltphase an den Wänden der Zylinder niederschlägt und den Ölfilm abwäscht. Dadurch wird zugleich das Motoröl verdünnt, weil Benzin in die Ölwanne gelangt.

Deshalb ist das Unnötige Laufen lassen von Motoren im Stand (Warmlaufen) auch laut Straßenverkehrsordnung (§ 30 Abs. 1) verboten und wird mit empfindlichen Bußgeldern bestraft. Von einem unnötigen Laufenlassen kann ausgegangen werden, wenn ein ausreichender technischer Grund dafür nicht vorliegt oder wenn es über das bei sachgerechter Benutzung notwendige Maß hinausgeht. Der Verordnungsgeber hat für das Laufen lassen eines Fahrzeugmotors im Leerlauf eine Einschränkung nicht der Zeit, sondern dem Zweck nach angeordnet.

Befreien Sie Ihr Auto also zuerst von Schnee und Eis, sorgen Sie für eine ausreichende Rundumsicht, starten dann den Motor und fahren zügig los! Wer dennoch nicht auf ein vorgewärmtes Auto verzichten möchte, sollte sich zum Einbau einer schadstoffarmen Standheizung entschliessen.

Lassen Sie ansonsten Ihr benzin-/dieselgetriebenes Kraftfahrzeug häufiger stehen und benutzen Sie - gerade im Winterhalbjahr - Busse und Bahnen.


Ansprechpartner:

Jörg Bambusch




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