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Hochwasserrisikomanagement


Mit der Neufassung des Landeswassergesetz in Baden-Württemberg 2013 haben sich auch die Bestimmungen zum Hochwasserschutz in Konstanz geändert. Die Kenntnis über Hochwassergefahren ist die zentrale Grundlage für zielgerichtete Maßnahmen zur Verringerung des Hochwasserrisikos. In einem Bündel von Maßnahmen spielen die Eigenvorsorge von privaten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern und Unternehmen eine ebenso wichtige Rolle wie das Krisenmanagement der Kommunen und die Hochwasservorhersage des Landes. So können Konstanzer Bürger oder Unternehmen durch einen Blick auf die Gefahrenkarten erkennen, inwieweit sie von Hochwasser betroffen sein könnten. Dies ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Eigenvorsorge.

In ganz Baden-Württemberg wurden für über 11.000 Gewässerkilometer landesweit standardisierte Hochwassergefahrenkarten , die rechtlich eine deklaratorische Wirkung haben, auf der bundesrechtlichen Grundlage Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erstellt.  

Die Tatsache, dass Seen und Flüsse über kommunale, Landes- und nationale Grenzen hinweg fließen, erfordert ein koordiniertes Vorgehen, um die Risiken durch Hochwasser auf breiter Ebene zu minimieren. Mit dem sogenannten „Hochwasserrisikomanagement" führt Baden-Württemberg die europäische Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie auf Landesebene ein. Damit spielen rechtliche Vorschriften auf europäischer, nationaler und Landesebene Hand in Hand.

Die Gebiete, in denen ein Hochwasserereignis statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist (sogenannte HQ-100-Flächen), gelten nach dem Wassergesetz des Landes (WG) als festgesetzte Überschwemmungsgebiete, ohne dass es einer weiteren Festsetzung durch eine Rechtsverordnung bedarf. Für diese Gebiete werden im Wasserhaushaltsgesetz des Bundes besondere Schutzvorschriften mit den damit verbunden Auflagen für Bauherren und Bewohnerschaft festgesetzt.


Weiterführende Links:

 

Rechtsgrundlagen:


Daten- und Kartendienst des Umweltministeriums:



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