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Spitzenforschung und Bürgerwerkstatt

Wissenschaft, Bürgerinnen und Bürger packen gemeinsam bei der Standortsuche und dem Bau von energieeffizienten Solarmodulen mit an. So findet das Wissen aus Wissenschaft und Forschung direkte Anwendung in der Stadt.


Im Solarnetzwerk Konstanz haben sich - auf Initiative der Wirtschaftsförderung - namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen in und um Konstanz organisiert, welche entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Photovoltaik und in angrenzenden Technologien tätig sind.

Ziel des Netzwerks der Photovoltaik-Forschung und Industrie ist es, kostengünstigen Solarstrom im Mix erneuerbarer Energieträger für die zuverlässige Energieversorgung von morgen zu demonstrieren und zu etablieren.


 

 

 

Im Rahmen der ZukunftsWerkStadt werden finden die folgenden Aktivitäten statt:

Vom Solarnetzwerk wird im Rahmen der ZukunftsWerkStadt ein Ideenwettbewerb zur Erarbeitung von innovativen und realisierbaren Lösungen für neue Photovoltaikanlagen in Konstanz initiiert. Um das Energiekonzept der Bundesregierung umsetzen zu können, müssen in Deutschland mehr als 1000 km² mit Photovoltaik ausgestattet werden. In Konstanz wurden bereits mehrere Photovoltaikanlagen sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Gebäuden installiert, jedoch ist eine Vielzahl der potenziellen Flächen noch ungenutzt.

Zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Wirtschaft, Wohnungsbau­gesell­schaften, Politik, Stadt, den Stadtwerken und Hochschulen werden potenziell nutzbare Flächen in der Stadt identifiziert und Konzepte für neue Photovoltaik­anlagen in Konstanz erarbeitet. Neben den gestalterischen Kriterien sollen sich die Teilnehmer zusätzlich mit den wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekten auseinander­setzen, die mit einer Nutzung von Photovoltaik verbunden sind. Mit dem Ideenwettbewerb soll verdeutlicht werden, dass es möglich ist, Photovoltaikanlagen zu realisieren, deren Gesamtkosten einen wettbewerbsfähigen Strompreis aufweisen und sich ästhetisch in das Stadtbild integrieren. Als weiterer Schritt auf dem Weg hin zur Solarstadt ist es vorgesehen, den besten Entwurf in Kooperation mit Stadt und Stadtwerken zu realisieren.

 

Solar Decathlon 2012 - ECOLAR-Haus der HTWG

Der Wettbewerb 'Solar Decathlon', 2012 ausgetragen in Madrid, ist einer wichtigsten und geachtetsten architektonischen Wettbewerbe der Welt. Er wird vom U.S. Ministerium für Energie und der spanischen Regierung organisiert. Beim Solar Decathlon treten 20 Hochschul-Teams aus der ganzen Welt, darunter auch zwei deutsche Teams (HTWG Konstanz und RWTH Aachen), in zehn unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an. Die gebauten Plus-Energie-Gebäude stellen dabei das aktuell technisch mögliche dar. Ziele sind die Darstellung und Verwirklichung von Nachhaltigkeit, Modularität und Flexibilität in Gebäuden. Erkenntnisse des Modellversuchs sollen bei der Rahmenplanung für neu zu entwickelnde Baugebiete in Konstanz berücksichtigt werden. Sie können durch ihre Vorbildwirkung Impulse setzen, erneuerbare Energien in Städten einzusetzen.

Das Gebäude der HTWG Konstanz wurde unter Federführung des Fachgebiets Energie­effizientes Bauen mit ca. 50 Studierenden aus acht Studiengängen (Team ECOLAR) entwickelt und gebaut. Das Mustergebäude wird nach dem Wettbewerb auf dem Campus der HTWG als Demonstrations-, Test- und Schulungsobjekt aufgebaut und steht Bürgern, Handwerker, Bauherren und Forschern offen. Über das Projekt werden Führungen finanziert.


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