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Genehmigungsverfahren

Gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz (DSchG) unterliegen bestimmte Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Kulturdenkmal einem Genehmigungsvorbehalt. Aber auch jenseits der unbedingten rechtlichen Notwendigkeit ist eine frühzeitige Beteiligung der Denkmalbehörden bei jeglicher Maßnahme sinnvoll. Für die Inanspruchnahme finanzieller Förderung ist diese bindend. Erste Ansprechpartnerin ist die Untere Denkmalschutzbehörde.


Das baden-württembergische Denkmalschutzgesetz verpflichtet Eigentümer und Besitzer, ihre Kulturdenkmale im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten und pfleglich zu behandeln. Der gesetzliche Genehmigungsvorbehalt schützt die Kulturdenkmale vor störenden Änderungen des Erscheinungsbildes und unverhältnismäßigen Eingriffe in die historische Substanz.

Sofern Baumaßnahmen am Kulturdenkmal nach Landesbauordnung genehmigungspflichtig sind, ist ein Bauantrag zu stellen. Die denkmalschutzrechtlichen Auflagen werden als Bestandteil der Baugenehmigung formuliert. Für die übrigen genehmigungspflichtigen Maßnahmen erteilt die Untere Denkmalschutzbehörde einen denkmalschutzrechtlichen Bescheid. Als Hilfestellung zum reibungslosen Verfahren wurden hierzu spezielle Formblätter entwickelt. Grundsätzlich gilt: Denkmalschutzrechtliche Verfahren sind komplett gebührenfrei!

Frühzeitige Abstimmung mit den Denkmalbehörden ist sinnvoll

Jegliche Maßnahmen - auch solche, die im streng rechtlichen Sinne unter der Genehmigungsschwelle liegen - sollten im Vorfeld bei der Unteren Denkmalschutzbehörde angezeigt und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege durchgeführt werden. Die frühzeitige Abstimmung mit den Denkmalbehörden ist für eine reibungslose Vorbereitung und wirtschaftliche Durchführung der jeweiligen Bau- bzw. Instandsetzungsmaßnahme hilfreich.

Die staatlichen und kommunalen Denkmalbehörden halten denkmalpflegerischen, konservatorischen und bautechnischen Sachverstand vor. Die kostenfreie Beratung schafft rechtliche Sicherheit und zeigt Wege auf, wie sich die zeitgemäße Modernisierung mit der Erhaltung des Denkmals sinnvoll verbinden lässt. Die Beratung zielt auf eine substanzschonende, damit zugleich nachhaltige und wirtschaftliche Instandsetzung und Nutzung des Denkmals ab.

Voraussetzung für finanzielle Unterstützungen

Direkte finanzielle Hilfen und steuerliche Erleichterungen setzen die enge Abstimmung mit den Denkmalbehörden voraus. Für die Inanspruchnahme einer Zuwendung aus dem Denkmalförderprogramm des Landes ist die denkmalschutzrechtliche Genehmigung bzw. Zustimmung bindend.


Hier finden Sie das Formblatt zum Antrag auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung zum Herunterladen.

Hier finden Sie das Beiblatt zu denkmalschutzrechtlichen Maßnahmen im Rahmen des Bauantrags zum Herunterladen.


Konkretere Informationen zu denkmalschutzrechtlichen Verfahren finden Sie unter den hier aufgeführten Links.



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