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Tag des offenen Denkmals 2016

Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 steht mit "Gemeinsam Denkmale erhalten" ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Handelns. Das Motto ist hochaktuell. Es lehnt sich an den Vorschlag des Europarats an, die European Heritage Days 2016, deren deutscher Beitrag der Tag des offenen Denkmals ist, unter das Motto "Heritage and Communities" zu stellen.
Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn wird um 11 Uhr den Tag des offenen Denkmals im Restaurant "Syrtaki" im Gebäude des Rudervereins "Neptun e.V." eröffnen.


Gemeinsam kann man mehr erreichen als allein, das wollen wir Ihnen am diesjährigen Tag des offenen Denkmals zeigen. Die Zusammenarbeit von Eigentümer, Planer und Behörde kann wertvolle und wunderbare Früchte tragen, da durch ein Miteinander die Fähigkeiten und Erfahrungen des Einzelnen zum Gelingen des Ganzen beitragen.

Der Erhalt eines Denkmals ist nur möglich, wenn der Eigentümer um den Wert seines Hauses weiß. Durch den Tag des offenen Denkmals soll die Wahrnehmung von Kultur- und Baudenkmälern geschärft und die Öffentlichkeit für den Umgang mit diesen sensibilisiert werden.

Wir zeigen in diesem Jahr Denkmäler, die für beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Eigentümer, Planer, Handwerkern und Ämtern stehen. Wir möchten uns damit auch für die angenehme Zusammenarbeit mit den Beteiligten bedanken und hoffen, dass sie viel Freude an ihren Schmuckstücken haben.

Das Münster "Unserer Lieben Frau" ist sicherlich das Auffälligste der Denkmäler der Stadt.

Derzeit wird im Kreuzgang unter Ausschluss der Öffentlichkeit an den Malereien in den Gewölben gearbeitet. Am Tag des offenen Denkmals haben Sie die Chance, einen Blick auf die Arbeit der Restauratoren und Restauratorinnen zu werfen, die Führungen anbieten.

 

Der Münster ist zugänglich zu den normalen Öffnungszeiten (10-18 Uhr)

Führungen zu den mittelalterlichen Dachstühlen um 13.00 und 14.00 Uhr mit dem ehem. Mesmer Konrad Schatz

Führungen Kreuzgang durch die Restauratoren um 13, 14:30 und 16 Uhr; maximale Gruppengröße 15 Personen pro Führung,

Eine Voranmeldung ist erforderlich bei Herrn Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Die ehemalige Domdekanei am Münsterplatz 9 ist belegt seit 1275. Bis vor Kurzem barg sie einen verborgenen Schatz, der nun durch Renovierungsarbeiten wieder ans Licht kam: Versteckt hinter Wandverkleidungen im Erdgeschoss warteten Malereien aus der Renaissance-Zeit auf ihre Wiederentdeckung.

 

Die Würdigung des Sensationsfundes soll in einer Erstpräsentation durch Dr. Johann-Peter Regelmann mit geladenen Gästen um 12.00 Uhr stattfinden.

2 weitere Führungen gibt es um 13.00 und 15.00 Uhr mit Dr. Regelmann, die Gruppengröße ist auf max. 25 Personen beschränkt. 

Eine Voranmeldung ist erforderlich bei Herrn Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Als im Jahr 2008 das Haus in der Zollernstraße 4 mit dem historischen Namen "Zum goldenen Schwert" renoviert werden sollte, konnte niemand wissen, dass dieses einmal ein wahres Schatzkistchen werden sollte. Hinter modernen Spanplatten im Festsaal des Hauses wurde eine Wand- und Deckenstuckierung gefunden, mit dekorativer Farbfassung und, dank der Verkleidung, gut erhalten.

Behutsam und liebevoll restauriert sind die Räume, nun mit moderner Nutzung versehen, eine Augenweide.

 

Das Haus ist zugänglich von 14.00-17.00 Uhr, Führungen finden um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr mit Architekt Meid-Bächle statt.

Eine Voranmeldung ist erforderlich bei Herrn Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Wäre der Verein "Rettet die MEERSBURG ex KONSTANZ e.V." nicht gewesen, wäre die Region um ein wunderbares Denkmal ärmer. Das 1928 erstmals in Betrieb genommene Fährschiff "KONSTANZ" war kurz vor der Verschrottung, als sich der Verein im Jahr 1993 bildete. Der Name ist Programm, und so fand das zwischenzeitlich unter Denkmalschutz gestellte technische Kulturdenkmal 1996 ein taugliches Trockendock unter der neuen Rheinbrücke in Konstanz und somit eine vorübergehende Bleibe.

Viel Einsatz unter unmittelbarer Regie des Vereins war nötig, um aus dem Wrack eine Perle zu machen. Auch der Anleger wurde wiederentdeckt und restauriert.

Nun kümmert sich der Verein um den Erhalt der Fähre. Um das Schiff ausfahren zu können muss die Technik regelmäßig gewartet werden, kleinere und größere Ausbesserungsarbeiten fallen immer wieder an. Ein Denkmal will eben nicht nur gerettet sondern auch unterhalten werden.

 

Weitere Informationen finden Sie in den lokalen Broschüren und www.historische-faehre-konstanz.de.

Die Fähre ist am Tag des offenen Denkmals von 12 bis 18 Uhr am Konstanzer Hafen zugänglich.

Das "Haus der Handelslehranstalten" wurde nach Plänen des Konstanzer Architekten Hermann Blomeier im Bauhausstil erbaut. Blomeier war ein Schüler des berühmten Mies van der Rohe.

Der helle, großzügige Bau aus Sichtbeton und Glas mit Turnhalle, Hausmeisterwohnung und Außenanlagen steht exemplarisch für das moderne Bauen im 20. Jh.

Nun ist das Ensemble in die Jahre gekommen und ist sanierungsbedürftig. Auch die Nutzung als Wessenbergschule ist nur noch zeitlich befristet. Frisch saniert und modernisiert soll das Denkmal dann einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Darüber können Sie sich am Tag des offenen Denkmals informieren.

Der Eingangsbereich im Erdgeschoss wird von 10-17 Uhr zugänglich sein. 

Führungen finden um 11 und um 14 Uhr durch Christoph Blomeier, Architekt, statt. Treffpunkt ist in der Eingangshalle. 

Kontakt: Herr Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Der Städtische Schlachthof wurde 1877-79 erbaut und bot in einem zusammenhängenden, kompakten, ansehnlichen Gebäudekomplex alle Räume für die Funktionen, die eine solche Einrichtung zu erfüllen hatte. Nicht zuletzt seine gefällige äußere, symmetrische Erscheinung und seine Lage trugen später dazu bei, dass er Ende der 1990er Jahren zur Bibliothek der Fachhochschule umgebaut wurde.

 

Das Gebäude ist ist wegen des derzeitigen Umbaus nicht öffentlich zugänglich. Für den Tag des offenen Denkmals wird es im Innenhof eine Poster-Präsentation zur Geschichte und dem aktuellen Umbau geben.

Wie die Wessenbergschule ist das Vereinsgebäude des Ruderclubs "Neptun" nach einem Entwurf des Bauhausschülers und Konstanzer Architekten Hermann Blomeier gebaut. Der zweigeschossige Stahlskelettbau enthält im Untergeschoss Funktionsräume des Ruderclubs und im Obergeschoss ein Restaurant. Das Gebäude wurde 1956-1960 mehrfach in Fachzeitschriften lobend erwähnt.

Durch verschiedene Umbauten, die mehr oder weniger gelungen die ursprüngliche Leichtigkeit des Gebäudes verändert haben, wurde die Form an die Nutzung angepasst.

Der Verein hat sich nun entschieden, in Zusammenarbeit mit der Denkmalbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege, einen denkmalverträglichen Anbau zu errichten und eventuell auch andere Bereiche des Gebäudes umzubauen.

Das Gebäude ist zugänglich von 10-17 Uhr.

Führungen finden um 12, 14:30 und 16 Uhr durch Frank Mienhardt, Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde, statt.

Kontakt: Herr Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Das Gebäude wurde 1899/1900 im Stil der Deutschen Renaissance errichtet. Es zeichnet sich durch eine reiche architektonische Gliederung und Dekoration aus. Ursprüglich wurde es als Offizierskasino des 6. Bad. Infanterie-Regiments Nr. 114 genutzt.

Fassade und innere Ausstattung sind nahezu unverändert geblieben. Im Innern ist der Festsaal im Obergeschoss besonders sehenswert.

 

Das Constanzer Wirtshaus ist zu den normalen Öffnungszeiten zugänglich.

Führungen gibt es bei Bedarf mit Erklärungen durch hauseigenes Personal.

Kontakt: Herrn Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Die Suso-Bibliothek lädt zu einer Reise durch die alte Jesuitenbibliothek des Heinrich-Suso Gymnasiums, Neuhauser Straße 1/3, ein.

Führungen finden statt um 13:00, 14:15, sowie um 15:30 Uhr.

Eine Voranmeldung ist erforderlich bei Herrn Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde; Tel: 07531/900-987 oder Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de

Der republikweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Zusammenarbeit mit den staatlichen Denkmalämtern koordinierte Tag des offenen Denkmals wird wie in jedem Jahr lokal vom Baudezernat der Stadt Konstanz und verschiedenen Partnern veranstaltet. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn lädt alle Bürger und Gäste unserer Stadt am Sonntag, den 11. September 2016 zu einer außergewöhnlichen Entdeckungsreise durch ausgewählte Konstanzer Denkmalstätten ein.

Unter 20 und Spass an kreativer Fotografie? Dann mitmachen beim Jugend-Fotowettbewerb!

Es locken Gewinne bis 300 Euro für ein gutes Bild zum Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals.

Nährere Informationen gibt es unter

http://tag-des-offenen-denkmals.de/fokus/index.html


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Offizielles Plakat zum Tag des offenen Denkmals 2016
Offizielles Plakat

Programm

- Münster Unserer Lieben Frau; Münsterplatz 2

- Ehemalige Domdekanei; Münsterplatz 9

- Haus zum goldenen Schwert;
Zollernstr. 4

- Historische Fähre KONSTANZ, Konstanzer Hafen

- Wessenbergschule;
Winterersteig 5-7

- Ehemaliger Schlachthof / Bibliothek der HTWG; Alfred-Wachtel-Str. 10

- Ruderverein Neptun / Restaurant Sirtaki; Spanierstr. 1b

- „Constanzer Wirtshaus“ / ehem. Offizierskasino; Spanierstr. 3

- Suso-Bibliothek, Neuhauser Straße 1/3

Anmeldung

Zu den Führungen können Sie sich bis Freitag, 09. September, 11 Uhr anmelden bei
Herrn Voss, Stadt Konstanz, Untere Denkmalschutzbehörde
Tel: 07531/900-987 oder
Mail: Klaus-Dieter.Voss@konstanz.de
Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden.

Lageplan

Lageplan TdoD 2016 [PDF, 6005 kb]

Lageplan zum Tag des offenen Denkmals 2016

Sämtliche Angaben sind ohne Gewähr. Änderungen sind ausdrücklich vorbehalten.

Stand: 09.09.2016