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Infrastruktur

Blau - die Farbe für den Konstanzer Radverkehr

Mit dem Masterplan Mobilität und dem Handlungsprogramm Radverkehr soll in Konstanz das Fahrradfahren gefördert und die Sicherheit für den Radverkehr erhöht werden. Während früher oft durch einen Bordstein von der Straße abgetrennte Radwege gebaut wurden, wird neue Radverkehrs-Infrastruktur inzwischen häufig durch Markierung auf der Fahrbahn geschaffen. In Konstanz kommt dafür neben der offiziellen weißen Markierung eine blaue Markierung hinzu:
Ein Blauer Begleitstreifen.


Alle Radverkehrsführungen auf der Fahrbahn erhalten nach und nach einen blauen Begleitstreifen. An der Busspur in der oberen Laube und an den Schutzstreifen zwischen Wollmatingen und der Universität ist dieser Begleitstreifen beispielsweise bereits vorhanden. Die blaue Markierung trägt dazu bei, die Radverkehrsinfrastruktur sichtbarer zu machen. Radfahrende sollen daran sofort erkennen: „Hier ist Platz speziell für mich." AutofahrerInnen werden auf den Radverkehr besonders hingewiesen, was die Verkehrssicherheit verbessert.

Flächige Markierung in der Fahrradstraße


Fahrradstraßen sind ausdrücklich für Radfahrende vorgesehene Straßen. Um die Bedeutung des Radverkehrs klar hervorzuheben, wird am Beginn und Ende einer Fahrradstraße eine flächige, blaue Markierung aufgebracht. An allen Kreuzungen, an denen Verkehrsteilnehmende auf der Fahrradstraße Vorfahrt haben, wird der komplette Kreuzungsbereich blau markiert. Radfahrenden wird damit der „blaue Teppich" ausgerollt und die Vorfahrtssituation ist für alle Verkehrsteilnehmenden sofort erkennbar.

 

Zweirichtungsradweg

Zweirichtungsradwege sind Radwege auf einer Straßenseite, die von Radfahrern in beiden Richtungen benutzt werden dürfen. Diese Zweirichtungsradwege erkennt man daran, dass die Radwege für jede Richtung mit dem Fahrradsymbol und Doppelpfeilen (für jede Richtung einen) gekennzeichnet sind.


In Konstanz sind beispielsweise Zweirichtungsradwege: der Radweg über die alte Rheinbrücke, am Rheinstein, Konzilstrasse, Teile der Mainaustrass (Höhe Eichhornstrasse).


Folgende Tipps sollten Radfahrende beachten:

 

  • Blickkontakt suchen bei Ein- und Ausfahrten und Kreuzungen
  • Rechts halten und Platz für Gegenverkehr und überholende Radfahrende lassen
  • Mit angepasster Geschwindigkeit fahren.

Vorgezogene Haltlinien an Ampeln

Um die Sicherheit beim Fahrradfahren zu erhöhen, sind an einigen Kreuzungen in Konstanz die Haltlinien für Radfahrende vorgezogen. Sie dienen dazu die Radfahrer an signalisierten Kreuzungen nach vorne in den Sichtbereich der Autofahrer zu führen. Bei roter Ampel dürfen Radfahrer bis zur vorderen Haltlinie vorfahren, die Autofahrer müssen an der hinteren Haltlinie warten.


Eine solche Situation gibt es beispielsweise an der Kreuzung Gartenstraße/Untere Laube:

Fahrradschleuse in der Paradiestrasse an der Kreuzung Obere Laube

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