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Radbrücke


Informationen im Überblick:

Baubeginn:

10. August 2015

Baudauer:

10 Wochen

Kosten:

ca. 300.000,00 €

Baumaßnahme:

Erneuerung des Brückenbelags, Erneuerung der Übergangskonstruktionen


Nachbesserungen im August 2016

Da der Belag auf den Gehwegen der Fahrradbrücke zu dünn war, muss derzeit nachgebessert werden. Das Aufbringen des dickeren Belags dauert bei entsprechendem Wetter ca. 2 Wochen. Es wird zuerst die eine Fußgängerseite, dann die andere bearbeitet. Eine Vollsperrung wird es nicht mehr geben.

 

Geschafft!

Die Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Seerhein wird nach ihrer Sanierung am Dienstag, den 20. Oktober, wieder für den Verkehr freigegeben.

 

Die letzten Meter

Die Markierungen auf der Radbrücke sind inzwischen angebracht. In Handarbeit werden derzeit die Gummi-Übergänge angepasst, die die Brücke mit dem Ufer verbinden. Durch Temperaturschwankungen sind an den Übergängen derzeit bis zu 8 cm Lücke, weshalb die Verkehrssicherheit noch nicht gewährleistet ist. Sind die Gummi-Übergange verschraubt, wird die Anschlussfuge angebracht. Diese muss dann noch ein paar Tage aushärten. Danach wird die Brücke wieder für Fußgänger und Radfahrer geöffnet!

 

Zwischenstand Ende September

Nachdem derzeit Stück für Stück der neue Belag auf die Brücke aufgebracht wird, ist ein Ende der Sanierung an der Konstanzer Radbrücke in Sicht. Einige Arbeiten stehen noch aus, darunter beispielsweise das Aufbringen der neuen Markierungen. In 10 bis 14 Arbeitstagen werden diese Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Zwischenstand Anfang September

Die alten Beläge sind inzwischen abgetragen. Derzeit wird die Stahloberfläche der Brücke entrostet. Im Anschluss muss diese sofort grundiert und mit Rostschutzfarbe versehen werden. Darauf folgt dann der neue Belag. Hier kommen ausschließlich Kunstharzbindemittel zum Einsatz, die beim Auftragen einen sehr sorgfältig vorbereiteten und sauberen Untergrund erfordern. Zudem muss der neue Belag in einem Schritt aufgezogen werden, so dass die neue Beschichtung die Brücke wieder über Jahre schützen kann.

Abseits der reinen Belagsarbeiten muss zudem das Widerlager der Brücke ausgetauscht werden.

Die Arbeiten laufen derzeit im vorgesehen Zeitfenster ab, sind aber bedingt durch die Art der auszuführenden Arbeiten stark wetterabhängig.


Die Fuß- und Radwegbrücke über den Rhein wurde im Jahr 1991 für den Verkehr freigegeben.

Im Spätsommer 2015 findet die erste Sanierung der Brückenoberfläche statt. Dies ist notwendig, weil der bestehende Brückenbelag inzwischen abgenutzt ist, die Oberfläche hat stellenweise Rost angesetzt. Die Schäden entsprechen der normalen Abnutzung, die über die Jahre entsteht.

Fakten zur Brücke:

• 1990 - 1991 Bau der Stahlbrücke
• Erste Belagssanierung nach Blasenwurf des Belags 1993
• Bauwerkslänge 163 m
• Bauwerksbreite Fahrbahn 4,20 m
• Bauwerksbreite zwischen den Geländern 7,97 m
• Geländerhöhe 1,22 m


© Stadt Konstanz

Die Sanierung beugt weiteren Schäden an der Brücke vor.

Zudem fährt man derzeit, durch die Abplatzungen des Belags, unmittelbar auf Stahl. So entstehen im Winter oder auch bei Regen rutschige Stellen, die zu gefährlichen Situationen führen können.


Was wird gemacht?

• Gerüstbauarbeiten / Schutzmaßnahmen

• RHD Belag (RHD-Beläge = Reaktionsharzgebundene Dünnbeläge auf Stahl)
wird entschichtet und unter Absaugung abgeschliffen, da die Teilbeschichtung auf dem Gehweg der Brücke mit PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) belastet ist.

• Korrosionsschutzarbeiten

• RHD Belagsarbeiten auf dem Brückendeck, Beschichtungswiderherstellung mit eingestreutem Quarzsand

Warum wird genau jetzt zur Sommerzeit saniert?

Bei der Sanierung kommen verschiedene Harzbindemittel zum Einsatz, die eine warme und trockene Witterung benötigen (August/September).

Zudem liegt die Bauzeit in den Schul- und Semesterferien, in denen die Auslastung der Brücke stark gemindet ist.


Warum wird die gesamte Brücke gesperrt?

Die Arbeiten sind gesundheitsschutztechnisch (PCB-haltiger Untergrund) und bautechnisch (Sauberkeit des Untergrunds während der Belagsarbeiten & Aufbringen der neuen Beschichtung in einem Guss ohne Fuge für bessere Haltbarkeit) nur unter Vollsperrung realisierbar.

Mit Beginn der Baumaßnahme müssen die maroden Übergangskonstruktionen, die die Verbindung vom Ufer auf die Brücke bilden, entfernt werden. Unter diesen Verbindungsstücken muss ebenfalls der Belag saniert werden. Der neue Übergang wird mit Ende der Baustelle eingesetzt. So bestehen während der Bauarbeiten größere Fugen, die ein sicheres Befahren oder Begehen der Brücke erschweren.


Besteht eine Gefahr durch die PAK-Belastung?

Die PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) sind in dem abzutragenden Material eingebunden und können nicht einfach entweichen. Die Arbeiten werden unter Absaugung und Wasserbenetzung ausgeführt. Das abgetragene Material wird unverzüglich aufgenommen, in spezielle Säcke verpackt und fachgerecht entsorgt.


Die Arbeiten werden unter entsprechenden Umweltschutz und arbeitsschutztechnischen Maßnahmen ausgeführt. Zudem werden die Arbeiten von einem Sicherheits- und Gesundheitschutz Koordinator (SiGeKo) überwacht. Ergänzend wird prophylaktisch eine Luftmessung durchgeführt. Eine Gesundheitsgefährdung besteht zu keiner Zeit, weder für die Bauarbeiter noch für die BürgerInnen.


Wie ist die Verkehrs-/Wegführung während Bauzeit?

1. Die ausgeschilderte Hauptumleitungsroute für den Radverkehr führt über die Neue Rheinbrücke

2. Die Alte Rheinbrücke steht Radfahrern als Verbindung wie gehabt zur Verfügung

3. Der Suso-Steig (Fußgängerseite der Alten Rheinbrücke) wird aufgrund der nicht ausreichenden Geländerabsturzhöhe nicht für den Radverkehr geöffnet. Der Suso-Steig dient ausschließlich der Fußgängerumleitung.



Ihr Ansprechpartner

Dirk Meyer

+49 7531 900-720

Dirk.Meyer@konstanz.de



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