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Geschichte des Stadtarchives

Jahrhundertelang war das Archiv der Stadt im Rathaus untergebracht, bis es im Jahre 1928 erstmals ein eigenes Gebäude, das Haus der ehemaligen Patriziergesellschaft "zur Katz" unmittelbar beim Münster, hatte beziehen können.


Das besondere Domizil: die einstige Benediktinerabtei Petershausen


Jahrhundertelang war das Archiv der Stadt im Rathaus untergebracht, bis es im Jahre 1928 erstmals ein eigenes Gebäude, das Haus der ehemaligen Patriziergesellschaft "zur Katz" unmittelbar beim Münster, hatte beziehen können. Aus der allmählich bedrückend werdenden Enge dieses Gebäudes ist es im Jahre 1984 in den Westflügel der einstigen Benediktinerabtei Petershausen auf die rechte Seite des Rheins umgezogen.

Seitdem findet sich das Archiv in dem von 1769 an errichteten barocken Konventbau des dann allerdings bereits 1802 säkularisierten Klosters untergebracht. Dessen Räume waren nach der Aufhebung des Konvents zunächst als markgräflich badisches Schloss und bis zum Jahre 1977 als Kaserne genutzt worden. Seit dem Umbau dient der Westflügel des einstigen Konventbaus dem Archiv und damit der Bewahrung der historischen Überlieferung einer der historisch bedeutendsten Städte des deutschen Südwestens.

Wie ist das Archiv entstanden und wie hat es sich entwickelt ?


Im 14. Jahrhundert waren all diejenigen Schriftstücke, die die Stadtschreiber als aufbewahrenswert erachtet hatten, zunächst in einer Truhe verwahrt worden. Im Laufe der Jahrhunderte aber schwoll die Anzahl der Urkunden, Bände und Akten, mit deren Hilfe die Rechte der Stadt und ihrer Bürger gewahrt werden sollten, derart an, dass diese Archivalien allmählich mehrere Räume füllten. Im frühen 20. Jahrhundert erwies sich schließlich sogar die Beherbergung all dieser Schriftstücke in einem eigenen Gebäude als notwendig.

Aber auch die Betreuung der Archivalien änderte sich im Laufe der Jahrhunderte. Bis ins 19. Jahrhundert hinein lag diese Betreuung in den Händen von Registratoren. Als dann aber mit der beginnenden Blüte der Geschichtswissenschaften immer mehr professionelle Historiker das Archiv für ihre Forschungen aufsuchten, fand man es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts für ratsam, das Stadtarchiv gleichfalls zumindest durch historisch interessierte Laien, seit 1904 dann durch Fachhistoriker bzw. Archivare betreuen zu lassen.


Zuletzt aktualisiert am: 24.01.2009

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