Hus-Haus
Aufgrund der Kritik der damaligen Kirchenverhältnisse musste Johannes Hus seine Lehre vor dem Konstanzer Konzil verteidigen, wurde jedoch als Ketzer am 6. Juli 1415 zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt.
Das Fachwerkhaus am Schnetztor, in dem sich das Hus-Museum befindet, war der Überlieferung nach die Herberge von Johannes Hus vor seiner Verhaftung im November 1414.
Das Hus-Haus beherbergt seit 1980 die Dauerausstellung über Jan Hus. Die Hus-Gedenkstätte trägt aber nicht nur zur Bildung, sondern auch zur Verständigung zwischen den Menschen bei. Die Stadt Konstanz ist ein Mitglied der Vereinigung der Städte mit hussitischer Geschichte und Tradition. www.hussitenstaedte.net
In der Vereinigung fördern die 18 deutschen und tschechischen Mitgliedsstädte lebendige Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern beider Nationen, vor dem Hintergrund der hussitischen Gedankenwelt und Bewegung. Ein Beispiel dafür ist die hussitische Kulturroute, die seit 2014 besteht. www.hussitische-kulturroute.com
Das Hus-Museum arbeitet in enger Kooperation mit dem Hussitenmuseum in Tabor zusammen Husitské muzeum v Táboře - Nejen o husitství… (husitskemuzeum.cz)
Hus-Haus Konstanz
Hussenstraße 64
78462 Konstanz
Telefon +49 7531 29042
Öffnungszeiten:
1. April - 30. September: Dienstag - Sonntag: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
1. Oktober - 31. März: Dienstag - Sonntag: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr
Montag: geschlossen
Immer geschlossen:
24.12., 25.12., 31.12., 01.01., Schmutziger Donnerstag, Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag
Der Eintritt ist frei.
Den Besuchern steht ein Audioguide in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Tschechisch) zur Verfügung.
Führungen auf Anfrage (diese sind von 9.30 Uhr bis 19 Uhr möglich).
Gerne bieten wir auch Führungen für Schulklassen an!
hus-museum@t-online.de
Aufgrund der kleinen Räumlichkeiten des Museums bitten wir ab einer Gruppengröße von 15 Personen um eine Voranmeldung.
Broschüre
Im Hus-Museum ist eine Broschüre namhafter Hus-Experten erhältlich, die prägnant Jan Hus Leben und Wirken in Konstanz präsentiert