GLKN-Kliniken behandeln hohe Zahl an Patienten mit Infektionskrankheiten
Gesundheitsverband informiert: Panbare, nicht dringliche Operationen müssen in Einzelfällen verschoben werden
An den Kliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN), dem Hegau-Bodensee-Klinikum (HBK) in Singen und dem Klinikum Konstanz, werden derzeit viele Patientinnen und Patienten mit Atemwegs- und Magen-Darm-Erkrankungen stationär behandelt. Aufgrund der hohen Belegung, der notwendigen Schutzmaßnahmen und eines erhöhten Krankenstands unter den Mitarbeitenden müssen planbare, nicht dringliche Operationen in Einzelfällen verschoben werden.
Patientensicherheit steht an erster Stelle
Die hohe Zahl an Infektionsfällen ist auf verschiedene Erreger zurückzuführen und weist aktuell nicht auf eine epidemische Lage durch eine einzelne Erkrankung hin. Um die Ausbreitung der Infektionen einzudämmen, wurden in den GLKN-Kliniken verstärkte Infektionsschutzmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehören unter anderem erweiterte Besuchsregelungen. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Hinweise der Kliniken zu beachten und im Zweifel auf Besuche zu verzichten – insbesondere, wenn sie selbst Krankheitssymptome zeigen.
„Unsere oberste Priorität ist die sichere und bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, sagt Rebecca Sellmann, kaufmännische Direktorin des HBK, stellvertretend für beide Standorte. „Um die akuten Fälle adäquat behandeln zu können und das Infektionsrisiko in unseren Kliniken zu minimieren, müssen wir derzeit unsere Ressourcen gezielt einsetzen.“
Betroffene Patientinnen und Patienten werden informiert
Das Klinikum Konstanz und das Hegau-Bodensee-Klinikum stehen in direktem Kontakt mit allen Patientinnen und Patienten, deren Eingriffe aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden müssen.
„Wir kontaktieren alle Patientinnen und Patienten, deren Eingriffe aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden müssen. Sie erhalten zeitnah Informationen über neue Termine oder alternative Lösungen. Notfälle und dringend notwendige Eingriffe sind von den Maßnahmen nicht betroffen und werden weiterhin regulär durchgeführt“, erklärt Thomas Beringer, kaufmännischer Direktor des Klinikums Konstanz.
Gemeinschaftliche Verantwortung
„Wir empfehlen allen, die bekannten Schutzmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten konsequent anzuwenden“, ergänzt Dr. med. Stefan Bushuven, Chefarzt des Instituts für Krankenhaushygiene & Infektionsprävention im GLKN. „Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen und das Tragen einer Maske bei Krankheitssymptomen. Wer größere Menschenansammlungen meidet, verringert das Infektionsrisiko. Wenn möglich, sollte auf Besuche im Krankenhaus während einer eigenen Erkältung oder Magen-Darm-Erkrankung verzichtet werden.“
Der GLKN beobachtet die Lage kontinuierlich und passt die Maßnahmen bei Bedarf an.
Über den Gesundheitsverband Landkreis Konstanz
Der Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN) ist ein kommunaler Gesundheitsversorger mit Schwerpunkt auf wohnortnaher, hochwertiger medizinischer Versorgung. Über 3.700 Mitarbeitende versorgen Patienten der Hegau-Bodensee-Region und darüber hinaus von der Akutmedizin über Vorsorge und Rehabilitation bis zur Pflege von Menschen jeglichen Alters. Mit Kliniken in Konstanz und Singen sowie spezialisierten medizinischen Zentren bietet der GLKN ein breites Spektrum an stationären und ambulanten Leistungen. Seine zertifizierten Fachabteilungen sichern Patientenversorgung auf höchstem Niveau. Die Akademie für Gesundheitsberufe des GLKN trägt aktiv zur Ausbildung und Weiterentwicklung medizinischer Fachkräfte bei. Weitere Informationen: www.glkn.de.