Hochwasserschutz: Baubeginn am Döbele-Quartier

Um Teile des Stadtteils Paradies und das Döbele-Areal als geplantes Wohnquartier vor Hochwasser zu schützen, errichtet die Stadt Konstanz eine Schutzwand am Grenzbach. Im ersten Schritt wird entlang der Blarerstraße 49 gebaut. Baubeginn ist voraussichtlich am Montag, den 10.03.2025.

Grafik mit Konstanzer Stadt-Silhouette und Text "Konstanz informiert"

Zunächst geht es um den circa 60 Meter langen Abschnitt in der Böschung des Grenzbachs zwischen den beiden Fußgängerbrücken. Dort wird eine 1,80 Meter hohe Betonwand gebaut. Die Höhe ergibt sich aus der Berechnung für ein „HQ 100“. Das ist ein Hochwasser, das statistisch einmal in 100 Jahren auftritt. Vom Wohngebiet aus werden nur circa 90 Zentimeter der Mauer zu sehen sein. Die Ansicht der Mauer zum Grenzbach wird nach Abschluss der Arbeiten mit Erde verdeckt. Die Böschung wird zudem bepflanzt. Dazu gehört, einen Ahornbaum zu ersetzen, der im Vorfeld der Arbeiten gefällt werden musste. Das Geländer entlang des Bachs bleibt erhalten und wird entsprechend ergänzt. Für die Maßnahmen sind zunächst drei Monate angesetzt. Wie lange die Arbeiten dauern, hängt von den Witterungsverhältnissen ab.

Abfluss von 7m² pro Sekunde vereinbart

Das Döbele-Quartier liegt in einem hochwassergefährdeten Bereich. Das haben Untersuchungen gezeigt. Mit dem Bau der Schutzwand schafft die Stadt Konstanz die Voraussetzungen zur Einhaltung des mit den Nachbarn aus Kreuzlingen vertraglich vereinbarten Abflusses auf deutscher Seite von 7 m² pro Sekunde. Zudem schützt die Wand vor Überflutung. Wohngebiete und Infrastruktur sind so bestmöglich vor Hochwasser geschützt.

(Erstellt am 06. März 2025 11:11 Uhr / geändert am 06. März 2025 16:38 Uhr)