Junge Forschende entdecken die Wasseraufbereitung zum Weltwassertag

Eine Naturkindergruppe des BUND lernte im Wasserwerk viel über das Trinkwasser und seine Bedeutung.

Eine Gruppe Kinder steht vor einem Gebäude.
Bild: Stadtwerke Konstanz

Zum Weltwassertag durften die Stadtwerke Konstanz eine besondere Besuchergruppe willkommen heißen: Die BUND-Naturkindergruppe "BUND Spatzen" der Ortsgruppe Konstanz führte gemeinsam mit den ehrenamtlichen Betreuerinnen - Barbara und Annette Schwager, Rajitha Reddy sowie Renate Schmitz - vor Ort erste Filtrationsexperimente durch und erhielt spannende Einblicke in die Wasseraufbereitung.
Mit großem Eifer testeten die jungen Forschenden, wie Wasser mit Sand und Kies gefiltert werden kann. Diese spielerische Herangehensweise vermittelte den Kindern auf anschauliche Weise die Grundlagen der Wasserreinigung und sensibilisierte sie für die Bedeutung sauberer Gewässer. Die Begeisterung und Neugier der Kinder waren beeindruckend – voller Engagement versuchten sie, das Wasser so rein wie möglich zu machen.
 
Nach den praktischen Experimenten folgte eine Führung im Seewasserwerk. Dort lernten die Kinder, welche Schritte nötig sind, um Wasser aus dem Bodensee zu sauberem Trinkwasser aufzubereiten. Von Mikrofiltern über die Ozonbehandlung bis hin zur Mehrschichtfiltration wurde anschaulich erklärt, wie die Stadtwerke eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung ermöglichen. „Der Weltwassertag erinnert uns nicht nur an die Bedeutung von Wasser für unseren Alltag, sondern auch daran, wie essenziell es ist, künftige Generationen für den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Ressource zu sensibilisieren“, betont Sebastian Daus, Leiter des Wasserwerks.. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten konnten.“
 
Die Stadtwerke Konstanz setzen sich mit verschiedenen Maßnahmen für den Gewässerschutz und die nachhaltige Nutzung von Wasser ein. Der Weltwassertag war eine wertvolle Gelegenheit, um Kinder und Jugendliche frühzeitig für dieses wichtige Thema zu begeistern.
 
Alle Informationen rund um das Thema Trinkwasser findet man auch unter www.stadtwerke-konstanz.de/trinkwasser
 
 
Hintergrund: Die Konstanzer Trinkwasserversorgung
700 Meter vom Ufer entfernt, aus 40 Metern Tiefe des Überlinger Sees entnommen und im Seewasserwerk Staad aufbereitet, fließt das Konstanzer Trinkwasser in ausgezeichneter Qualität durch ein kilometerlanges Rohrnetz zuverlässig in alle Konstanzer Haushalte. Neben Konstanz und seinen Vororten beliefern die Stadtwerke auch die Gemeinde Reichenau sowie die Insel Mainau. Um die Güte des Trinkwassers zu jeder Zeit sicherzustellen, sind detaillierte Analysemethoden notwendig. Nur so können kleinste Spuren von sich im Wasser befindlichen Stoffen eindeutig identifiziert werden. Deshalb finden neben drei jährlichen umfassenden Untersuchungen des Trinkwassers, auch über 180 zusätzliche Analysen pro Jahr statt.

(Erstellt am 26. März 2025 13:12 Uhr / geändert am 26. März 2025 13:14 Uhr)